Überfüllschädenschutz

Wofür gibt es Grenzwertgeberketten bei Kunststoff-Batterietanks?

Kunststoff-Batterietanks bestehen häufig aus mehreren einzelnen Tanks, die miteinander verbunden und gemeinsam befüllt werden.

Bei älteren Batterietankanlagen war häufig nur am ersten Tank in Füllrichtung ein Grenzwertgeber vorhanden. Dieser Grenzwertgeber sollte bei Erreichen des maximal zulässigen Füllstands die Befüllung der gesamten Tankanlage über das Tankfahrzeug abschalten.

Bei der damaligen Planung ging man davon aus, dass sich die Füllstände in den einzelnen Tanks einer Batterietankanlage weitgehend gleichmäßig verhalten.

Die langjährige Praxis hat jedoch gezeigt, dass dies nicht immer der Fall ist.

Warum können ungleichmäßige Füllstände entstehen?

Bei älteren Batterietankanlagen können sich die Füllstände der einzelnen Tanks aus verschiedenen Gründen unterschiedlich entwickeln.

Mögliche Ursachen sind beispielsweise:

• verschmutzte oder zugesetzte Heizölentnahmearmaturen,
• undichte Heizölentnahmearmaturen,
• poröse oder gealterte Schläuche innerhalb der Armaturen,
• Funktionsstörungen der Verbindungsleitungen,
• Probleme oder Verstopfungen in der Füllleitung,
• Veränderungen an den Armaturen durch Alterung.

Insbesondere bei jahrzehntealten Kunststoff-Batterietanks können die in den Tanks befindlichen Schläuche und Dichtungen durch Alterung porös werden.

Dadurch kann es zu unterschiedlichen Füllständen innerhalb der miteinander verbundenen Tanks kommen.

Warum sind ungleichmäßige Füllstände problematisch?

Angenommen, eine Batterietankanlage besteht aus mehreren miteinander verbundenen Tanks und der Grenzwertgeber befindet sich ausschließlich am ersten Tank in Füllrichtung.

Wenn sich dieser Tank beim Befüllen nicht am höchsten Füllstand befindet, kann ein anderer Tank bereits stärker gefüllt sein.

Der Grenzwertgeber am ersten Tank erkennt dann möglicherweise noch keinen maximalen Füllstand, obwohl ein anderer Tank der Anlage bereits deutlich voller ist.

Die Befüllung könnte dadurch fortgesetzt werden.

Im ungünstigsten Fall kann dadurch ein einzelner Tank überfüllt werden, obwohl der Grenzwertgeber der Anlage noch kein Abschaltsignal ausgelöst hat.

Genau dieses mögliche Problem ist einer der Gründe, warum bei Batterietankanlagen die Überwachung der einzelnen Tanks eine wichtige Rolle spielt.

Was ist eine Grenzwertgeberkette?

Eine Grenzwertgeberkette ermöglicht es, mehrere Tanks einer Batterietankanlage in die Überfüllsicherung einzubeziehen.

Zusätzliche Füllstandsbegrenzer beziehungsweise Grenzwertgeber können an den weiteren Tanks installiert und mit dem vorhandenen Grenzwertgeber in Reihe verbunden werden.

Dadurch kann die Befüllung der gesamten Anlage abgeschaltet werden, wenn an einem der überwachten Tanks der maximal zulässige Füllstand erreicht wird.

Das bedeutet vereinfacht:

Nicht nur der erste Tank wird überwacht, sondern auch die weiteren Tanks der Batterietankanlage werden in die Überfüllsicherung einbezogen.

Warum erhöht eine Grenzwertgeberkette die Sicherheit?

Bei einer Batterietankanlage können die einzelnen Tanks nicht dauerhaft als ein einziger großer Behälter mit garantiert gleichen Füllständen betrachtet werden.

Wenn sich die Füllstände aufgrund einer Betriebsstörung unterschiedlich entwickeln, kann ein einzelner Grenzwertgeber am ersten Tank möglicherweise nicht erkennen, dass ein anderer Tank bereits seinen maximal zulässigen Füllstand erreicht hat.

Eine Grenzwertgeberkette berücksichtigt dagegen die weiteren Tanks und kann dadurch einen zusätzlichen Schutz gegen Überfüllschäden bieten.

Gerade bei älteren Batterietankanlagen kann es daher sinnvoll sein, die vorhandene Überfüllsicherung überprüfen und gegebenenfalls modernisieren zu lassen.

Was sind die Vorteile für den Betreiber?

Eine korrekt ausgeführte und zugelassene Grenzwertgeberkette kann:

• die einzelnen Tanks stärker in die Überfüllsicherung einbeziehen,
• das Risiko einer Überfüllung einzelner Tanks reduzieren,
• die Betriebssicherheit der Batterietankanlage erhöhen,
• die Auswirkungen ungleichmäßiger Füllstände berücksichtigen,
• und die Sicherheit beim Befüllen der Anlage verbessern.

Wichtig: Nicht jede Batterietankanlage ist gleich

Welche Überfüllsicherung erforderlich ist, hängt unter anderem von der konkreten Tankanlage, den vorhandenen Armaturen, dem Baujahr, dem Tanktyp und den geltenden technischen beziehungsweise rechtlichen Anforderungen ab.

Deshalb sollte eine Nachrüstung nicht pauschal, sondern anhand der tatsächlich vorhandenen Anlage beurteilt werden.

Bei älteren Batterietankanlagen empfehlen wir daher, insbesondere die Heizölentnahmearmaturen, die Füllleitung, die vorhandene Überfüllsicherung und die Füllstände der einzelnen Tanks überprüfen zu lassen.

Fazit

Die Grenzwertgeberkette ist eine Weiterentwicklung der Überfüllsicherung bei Batterietankanlagen.

Während bei älteren Anlagen häufig nur ein Grenzwertgeber am ersten Tank vorhanden war, können durch zusätzliche Füllstandsbegrenzer auch die weiteren Tanks in die Überfüllsicherung einbezogen werden.

Gerade weil sich bei älteren Batterietankanlagen die Füllstände im Laufe der Betriebsjahre unterschiedlich entwickeln können, bietet die Überwachung mehrerer Tanks einen zusätzlichen Sicherheitsvorteil und kann das Risiko von Überfüllschäden reduzieren.

Warum sind Grenzwertgeberketten bei Batterietankanlagen sinnvoll?

Bei älteren Kunststoff-Batterietankanlagen befindet sich häufig nur ein Grenzwertgeber am ersten Tank in Füllrichtung. Dieser Grenzwertgeber soll bei der Befüllung die gesamte Anlage vor einer Überfüllung schützen.

Das funktioniert allerdings nur dann zuverlässig, wenn sich der Füllstand in allen miteinander verbundenen Tanks gleichmäßig entwickelt. Genau das ist bei älteren Batterietankanlagen nicht immer gewährleistet.

Warum können unterschiedliche Füllstände entstehen?

Mit zunehmendem Alter können verschiedene Bauteile der Tankanlage verschleißen oder ihre Funktion verändern. Beispielsweise können Heizölentnahmearmaturen verschmutzen, Schläuche porös oder undicht werden oder Leitungen teilweise verstopfen.

Dadurch kann es passieren, dass das Heizöl nicht mehr gleichmäßig zwischen den einzelnen Tanks verteilt wird. Ein Tank kann dann beispielsweise deutlich voller sein als die übrigen Tanks.

Das Problem: Befindet sich der einzige Grenzwertgeber an einem anderen Tank, erkennt dieser möglicherweise nicht rechtzeitig, dass ein anderer Tank bereits seinen maximal zulässigen Füllstand erreicht hat.

Was passiert bei einer ungleichmäßigen Befüllung?

Stellen wir uns beispielsweise eine Batterietankanlage mit mehreren miteinander verbundenen Tanks vor. Der Grenzwertgeber befindet sich am ersten Tank in Füllrichtung.

Wenn dieser Tank aufgrund einer Störung beispielsweise erst zu 80 % gefüllt ist, während ein anderer Tank bereits deutlich voller ist, kann die Befüllung weiterlaufen. Der Grenzwertgeber am ersten Tank hat seinen Abschaltpunkt noch nicht erreicht.

Der vollere Tank kann dadurch im ungünstigsten Fall überfüllt werden.

Eine Überfüllung von Heizöltanks kann erhebliche Folgen haben. Ausgetretenes Heizöl kann beispielsweise in einen Auffangraum gelangen oder bei einer beschädigten bzw. nicht mehr ausreichend funktionierenden Rückhalteeinrichtung in den Boden und damit letztlich in das Grundwasser gelangen.

Was macht eine Grenzwertgeberkette?

Eine Grenzwertgeberkette erweitert die Überwachung auf die weiteren Tanks der Batterietankanlage.

Die zusätzlichen Füllstandsbegrenzer werden mit dem vorhandenen Grenzwertgeber verbunden. Dadurch kann die Befüllung der gesamten Anlage abgeschaltet werden, sobald einer der überwachten Tanks seinen maximal zulässigen Füllstand erreicht.

Damit ist nicht mehr nur der Tank mit dem ursprünglichen Grenzwertgeber für die Abschaltung maßgeblich.

Die Grenzwertgeberkette berücksichtigt damit besser die tatsächliche Situation einer Batterietankanlage, bei der sich die Füllstände im Laufe der Betriebszeit möglicherweise unterschiedlich entwickeln können.

Mehr Sicherheit beim Befüllen

Der wesentliche Vorteil einer Grenzwertgeberkette besteht deshalb darin, dass mehrere Tanks einer Batterietankanlage in die Überwachung der Befüllung einbezogen werden.

Das erhöht die Betriebssicherheit und reduziert das Risiko, dass ein einzelner Tank aufgrund ungleichmäßiger Füllstände unbemerkt überfüllt wird.

Gerade bei älteren Batterietankanlagen kann es daher sinnvoll sein, die vorhandene Befüllsicherheit überprüfen zu lassen und zu prüfen, ob eine Erweiterung mit zusätzlichen Füllstandsbegrenzern bzw. einer Grenzwertgeberkette sinnvoll oder erforderlich ist.

Warum ist eine Überprüfung älterer Batterietankanlagen besonders sinnvoll?

Bei einer älteren Anlage sollte nicht nur der Zustand der Tanks betrachtet werden. Auch die gesamte Tanktechnik spielt eine wichtige Rolle.

Dazu gehören unter anderem:

• Grenzwertgeber und Füllstandsbegrenzer
• Heizölentnahmearmaturen
• Füllleitung
• Entlüftungsleitung
• Tankinhaltsanzeigen
• Vor- und Rücklaufleitungen
• Filter und Sicherheitseinrichtungen

Gerade das Zusammenspiel dieser Komponenten entscheidet darüber, wie sicher eine Batterietankanlage betrieben werden kann.

Unsere Empfehlung: Lassen Sie bei älteren Batterietankanlagen nicht nur die Tanks selbst beurteilen, sondern die gesamte Anlage einschließlich der Befüll- und Sicherheitseinrichtungen überprüfen. So können mögliche Schwachstellen frühzeitig erkannt und geeignete Maßnahmen zur Erhöhung der Betriebssicherheit getroffen werden.

Woran erkennt man, dass eine Batterietankanlage ungleichmäßige Füllstände hat?

Bei einer Batterietankanlage mit mehreren miteinander verbundenen Heizöltanks sollte sich das Heizöl normalerweise möglichst gleichmäßig auf die einzelnen Tanks verteilen.

Bei älteren Anlagen kann es jedoch vorkommen, dass die Füllstände mit der Zeit deutlich voneinander abweichen. Das sollte nicht einfach ignoriert werden, denn ungleichmäßige Füllstände können auf technische Probleme an der Tankanlage hinweisen.

Wie erkennt man unterschiedliche Füllstände?

Am einfachsten lässt sich dies feststellen, wenn jeder Tank über eine eigene Tankinhaltsanzeige verfügt.

Sind beispielsweise vier Tanks miteinander verbunden und zeigen drei Tanks ungefähr den gleichen Füllstand, während ein Tank deutlich voller oder leerer ist, sollte die Ursache überprüft werden.

Je größer der Unterschied zwischen den einzelnen Tanks ist, desto genauer sollte die Anlage kontrolliert werden.

Welche Ursachen können ungleichmäßige Füllstände haben?

Dafür kommen verschiedene Ursachen infrage. Besonders bei älteren Kunststoff-Batterietanks
können beispielsweise folgende Probleme auftreten:

• verschmutzte oder teilweise verstopfte Heizölentnahmearmaturen,
• poröse oder undichte Schläuche innerhalb der Entnahmearmaturen,
• altersbedingte Undichtigkeiten,
• verstopfte oder beeinträchtigte Leitungen,
• Veränderungen an der Füll- oder Entnahmeleitung,
• unterschiedliche hydraulische Widerstände innerhalb der Tankanlage oder
• sonstige technische Veränderungen, die im Laufe der Betriebszeit entstanden sind.

Gerade bei älteren Anlagen können die Heizölentnahmearmaturen ein wesentlicher Schwachpunkt sein. Diese Bauteile sind häufig genauso alt wie die Tanks selbst und können nach Jahrzehnten durch Alterung, Verschmutzung und Materialermüdung beeinträchtigt sein.

Warum sind ungleichmäßige Füllstände problematisch?

Ungleichmäßige Füllstände können nicht nur ein Hinweis auf eine technische Störung sein, sondern auch die Sicherheit beim Befüllen der Anlage beeinflussen.

Bei älteren Batterietankanlagen befindet sich häufig nur ein Grenzwertgeber am ersten Tank in Füllrichtung. Dieser soll die Befüllung der gesamten Anlage abschalten.

Wenn sich die Füllstände jedoch nicht mehr gleichmäßig verteilen, kann ein anderer Tank bereits deutlich voller sein als der Tank, an dem sich der Grenzwertgeber befindet.

Dadurch kann die Sicherheitseinrichtung möglicherweise nicht so reagieren, wie es bei gleichmäßigen Füllständen vorgesehen wäre.

Aus diesem Grund können bei bestimmten Batterietankanlagen zusätzliche Füllstandsbegrenzer bzw. eine Grenzwertgeberkette sinnvoll sein. Damit können auch die weiteren Tanks in die Überwachung des maximal zulässigen Füllstands einbezogen werden.

Was können ungleichmäßige Füllstände über die Heizölentnahme aussagen?

Auch während des normalen Heizungsbetriebs können unterschiedliche Füllstände auf ein Problem mit den Entnahmearmaturen oder der Verbindung zwischen den Tanks hindeuten.

Wenn beispielsweise ein Tank deutlich schneller leer wird als die übrigen Tanks oder ein Tank dauerhaft einen wesentlich höheren Füllstand aufweist, sollte die Ursache fachgerecht überprüft werden.

Bei einer älteren Anlage sollte insbesondere kontrolliert werden, ob die Heizölentnahmearmaturen und die daran angeschlossenen Schläuche noch zuverlässig funktionieren.

Können schwimmende Entnahmen helfen?

Je nach Aufbau und Zustand der Anlage kann der Einbau moderner schwimmender Heizölentnahmen eine sinnvolle Maßnahme sein.

Eine schwimmende Entnahme nimmt das Heizöl nicht direkt vom tiefsten Punkt des Tanks auf, sondern entnimmt es näher an der Oberfläche. Dadurch wird vermieden, dass sich am Tankboden befindliche Ablagerungen und Ölschlamm unnötig in Richtung Brenner bewegen.

Ob schwimmende Entnahmen für eine konkrete Batterietankanlage geeignet sind, muss jedoch anhand des vorhandenen Tanktyps und der bestehenden Tanktechnik beurteilt werden.

Was sollten Betreiber tun?

Wenn bei einer Batterietankanlage deutlich unterschiedliche Füllstände festgestellt werden, sollte die Ursache nicht einfach durch häufigeres Nachfüllen übergangen werden.

Wir empfehlen, die Anlage fachgerecht überprüfen zu lassen. Dabei können unter anderem
folgende Komponenten betrachtet werden:

• Füllstände aller einzelnen Tanks,
• Tankinhaltsanzeigen,
• Heizölentnahmearmaturen,
• Schläuche und Verbindungen,
• Füllleitung,
• Vor- und Rücklaufleitungen,
• Grenzwertgeber,
• vorhandene Füllstandsbegrenzer,
• Zustand der Tanks und
• allgemeiner Zustand der Tankanlage.

Unser Fazit

Unterschiedliche Füllstände sind bei einer älteren Batterietankanlage kein Zustand, den man grundsätzlich als normal ansehen sollte.

Sie können auf Verschmutzungen, Verschleiß, Undichtigkeiten oder andere technische Probleme hinweisen.

Eine regelmäßige Kontrolle der einzelnen Tankinhaltsanzeigen kann deshalb helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Je früher eine Auffälligkeit erkannt wird, desto einfacher lässt sich häufig feststellen, wo die Ursache liegt und welche Maßnahme tatsächlich erforderlich ist.

Unser Ziel sollte dabei nicht sein, möglichst viele Bauteile auszutauschen, sondern die tatsächliche Ursache zu finden und gezielt die Maßnahme umzusetzen, die die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Heizöllageranlage verbessert.




Warum sollten manche alte Grenzwertgeber ausgetauscht werden?

Grenzwertgeber sind wichtige Sicherheitseinrichtungen von Heizöllageranlagen. Sie arbeiten zusammen mit der Abfüllsicherung des Tankwagens und sorgen dafür, dass der Befüllvorgang rechtzeitig vor Erreichen des zulässigen Füllstands automatisch beendet wird. (DIBt)

Bei älteren Heizöltankanlagen findet man teilweise noch Grenzwertgeber älterer Bauart. Diese unterscheiden sich konstruktiv deutlich von moderneren Ausführungen.

Bei bestimmten älteren Grenzwertgebern befindet sich der temperaturabhängige Widerstand in einer Kunststoffhülse, die lediglich mit kleinen Öffnungen versehen ist. Der Grundgedanke war, dass das Heizöl beim Befüllen durch diese Öffnungen an den Sensor gelangen und ihn ausreichend abkühlen kann.

Die Erfahrung aus der Praxis hat jedoch gezeigt, dass sich solche Öffnungen im Laufe der Zeit durch Verschmutzungen, Ablagerungen oder biologische Verunreinigungen teilweise zusetzen können. Dadurch kann die für die ordnungsgemäße Funktion notwendige Umströmung des Sensors beeinträchtigt werden.

Das ist deshalb problematisch, weil der Grenzwertgeber eine entscheidende Funktion beim Schutz vor Überfüllungen übernimmt.

Warum sind moderne Grenzwertgeber vorteilhafter?

Neuere Bauformen sind konstruktiv so ausgeführt, dass der Sensor besser vom Heizöl umströmt werden kann. Je nach zugelassener Bauform verfügen sie beispielsweise über eine unten offene und seitlich geschlitzte bzw. entsprechend ausgeführte Schutzhülse.

Dadurch wird die Funktionssicherheit gegenüber bestimmten älteren Bauformen verbessert und das Risiko reduziert, dass die für die Funktion erforderlichen Öffnungen durch Ablagerungen beeinträchtigt werden.

Welche Ausführung für eine konkrete Anlage geeignet und zulässig ist, muss anhand des vorhandenen Grenzwertgebers, des Tanks und der jeweiligen Zulassung bzw. des Verwendbarkeitsnachweises beurteilt werden. Grenzwertgeber sind wasserrechtlich relevante Sicherheitseinrichtungen und müssen entsprechend den für sie geltenden Nachweisen und Vorgaben geprüft werden. (DIBt)

Warum kann sich ein Austausch wirtschaftlich lohnen?

Bei älteren Grenzwertgebern können je nach Bauart und Verwendbarkeitsnachweis zusätzliche regelmäßige Prüf-, Wartungs- oder Reinigungsarbeiten erforderlich sein.

Aus unserer Sicht kann deshalb ein Austausch auf eine moderne, für die vorhandene Anlage geeignete Bauform sinnvoll sein. Dabei sollte nicht nur der Preis des neuen Grenzwertgebers betrachtet werden, sondern auch der langfristige Wartungsaufwand und die zusätzliche Betriebssicherheit.

Wichtig: Ob ein vorhandener alter Grenzwertgeber tatsächlich ausgetauscht werden sollte oder unter welchen Bedingungen er weiter betrieben werden darf, sollte immer anhand der konkreten Anlage und des zugehörigen Verwendbarkeitsnachweises beurteilt werden.

Wir prüfen gerne, welche Ausführung bei Ihrer Heizöllageranlage vorhanden ist und welche Lösung technisch und rechtlich für Ihre Anlage sinnvoll ist.

Öltankentsorgung Klaus Obermann Berlin - Überfüllschädenschutz PDF 1
Öltankentsorgung Klaus Obermann Berlin - Überfüllschädenschutz PDF 1
Öltankentsorgung Klaus Obermann Berlin - Überfüllschädenschutz PDF 2