FAQ

FAQ

Unsere Tankentsorgung ist besonders sauber, weil wir auf ein modernes, staub- und emissionsarmes Kalttrennverfahren setzen.

 

Kellergeschweißte Stahltanks werden bei uns nicht mehr klassisch „rausgeschweißt“, sondern kontrolliert mit elektrischen Säbelsägen und Nibblern demontiert. Dadurch entstehen weder offene Flammen noch Rauch oder starke Geruchsbelastungen.

 

Das hat gleich mehrere Vorteile:

 

● Kein Schweißrauch und keine Brandgefahr im Kellerbereich

● Deutlich weniger Geruchsbelastung für Bewohner und Umgebung

● Sauberer Rückbau ohne Funkenflug oder Hitzeentwicklung

● Kontrollierte Zerlegung in transportfähige Einzelteile

● Weniger Schmutz- und Staubentwicklung im Gebäude

 

Durch dieses Verfahren können wir die Tanks direkt im Keller in handliche Teile zerlegen und anschließend sauber und sicher abtransportieren.

 

Ein weiterer Vorteil: Da keine thermischen Arbeiten (Schweißen oder Brennschneiden) notwendig sind, ist der gesamte Prozess deutlich sicherer und für die Immobilie schonender.

 

Warum ist das wichtig?

 

Viele ältere Tankanlagen befinden sich in sensiblen Bereichen wie Kellern, Heizräumen oder Wohngebäuden. Unser Verfahren minimiert hier Risiken für:

 

● Gebäudeschäden durch Hitze oder Funken

● Geruchsbelastung im gesamten Haus

● unnötige Verschmutzung von Böden und Wänden

 

 

Weitere Informationen

 

Ein Video zur Tankdemontage finden Sie auf unserer Homepage sowie auf YouTube:

 

● ZDF-Morgenmagazin Beitrag:

https://youtu.be/wtjk5Wxttvk?si=TghrZLh60evG9QNu

 

● Tankdemontage-Erklärfilm:

https://youtu.be/iocVODv4i5g?si=H7AFSyEsmlBUzc55

 

● Saubere Tankdemontage (Kundenvideo):

https://youtu.be/Thi3dqmA22g?si=A2wdvwpuNTIrvdeK

Die Demontage und das Ausstemmen von Füll- und Entlüftungsleitungen aus dem Mauerwerk ist grundsätzlich nicht Bestandteil unseres vereinbarten Leistungsumfangs. Der Grund hierfür liegt insbesondere darin, dass wir kein Fachunternehmen für Fassadenbau-, Maurer- oder Putzarbeiten sind.

 

Füll- und Entlüftungsleitungen können häufig nicht ohne Weiteres aus dem Mauerwerk herausgezogen werden. Sie sind je nach Ausführung beispielsweise mit Mauerankern, Rohrschellen oder anderen Befestigungsmitteln dauerhaft im Mauerwerk verankert. Beim gewaltsamen Entfernen oder Ausstemmen können daher Schäden an der Fassade, am Außenputz, an Klinkerflächen, an Dämmungen oder auch an den Wandflächen im Gebäudeinneren entstehen.

 

Warum übernehmen wir das Ausstemmen nicht?

 

Wenn auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden eine solche Leitung mit einer Stemmmaschine aus dem Mauerwerk entfernt werden soll, ist darauf hinzuweisen, dass hierbei keine Garantie oder Gewährleistung für mögliche Schäden an angrenzenden Bauteilen übernommen werden kann, soweit diese durch das Ausstemmen bzw. die Beschaffenheit des vorhandenen Mauerwerks entstehen.

 

Darüber hinaus handelt es sich bei dieser Tätigkeit um eine zusätzliche, nicht im vereinbarten Leistungspaket enthaltene Leistung, die gesondert beauftragt und vergütet werden müsste.

 

Wir raten jedoch ausdrücklich davon ab, diese Arbeiten durch uns durchführen zu lassen. Der wesentliche Grund hierfür ist, dass beim Ausstemmen nicht vorhersehbar ist, wie groß die tatsächlich entstehenden Öffnungen werden. Abhängig von der vorhandenen Konstruktion können beispielsweise Putz, Klinker, Dämmmaterial, Mauerwerk oder andere Schichten beschädigt werden.

 

Eine fachgerechte Wiederherstellung der betroffenen Bereiche erfordert je nach Aufbau unterschiedliche Materialien und Verfahren. Hierzu können beispielsweise geeignete Dämmstoffe, Putzsysteme, Mörtel, Klinker- oder Verblendmaterialien sowie spezielle Abdichtungs- und Befestigungsmaterialien erforderlich sein. Diese Materialien und die hierfür notwendige Ausrüstung können wir bei einer solchen Demontage nicht für sämtliche möglichen Wand- und Fassadenaufbauten vorhalten.

 

Unsere Empfehlung

 

Wir empfehlen daher ausdrücklich, das erforderliche Ausstemmen und die anschließende fachgerechte Wiederherstellung durch einen Fachbetrieb für Fassaden-, Putz- oder Maurerarbeiten durchführen zu lassen.

 

Ein entsprechender Fachbetrieb verfügt über die erforderliche Erfahrung, Technik und die passenden Materialien, um die entstehenden Öffnungen anschließend fachgerecht zu verschließen und die ursprüngliche Funktion der Fassade wiederherzustellen. Dies ist insbesondere wichtig, um mögliche Wärmebrücken, Durchfeuchtungen, Rissbildungen oder Folgeschäden an der Fassade zu vermeiden.

 

Durch das unkontrollierte Ausstemmen können im ungünstigsten Fall deutlich größere Öffnungen entstehen als ursprünglich erwartet. Eine fachgerechte Beurteilung und Wiederherstellung der betroffenen Bauteile ist daher aus unserer Sicht durch ein entsprechend qualifiziertes Fachunternehmen vorzunehmen.

 

Umfang unserer Leistung

 

Im Rahmen unseres vereinbarten Leistungsumfangs demontieren wir die vorhandenen Leitungen so weit wie technisch möglich. Die Rohre werden sowohl innen als auch außen mit geeigneten Schneidwerkzeugen, beispielsweise einer Säbelsäge, zurückgebaut.

 

Sofern sich die Rohrhülsen nach dem Abschneiden bereits gelöst haben und ohne größeren Kraftaufwand aus dem Mauerwerk herausgezogen werden können, entfernen wir diese selbstverständlich ebenfalls.

 

Die verbleibenden, abgeschnittenen Rohrhülsen werden anschließend von uns mit geeignetem Baukleber verschlossen.

 

Das gewaltsame Ausstemmen fest im Mauerwerk verankerter Leitungen sowie die anschließende fachgerechte Wiederherstellung von Putz, Klinker, Dämmung oder anderen Fassadenbestandteilen ist ausdrücklich nicht Bestandteil unseres Leistungsumfangs.

 

Aus den genannten technischen und fachlichen Gründen empfehlen wir, diese Arbeiten durch einen hierfür qualifizierten Fachbetrieb ausführen zu lassen.

Der Ablauf einer Heizöltankstilllegung oder Tankentsorgung ist bei uns klar strukturiert und wird von erfahrenen Fachkräften durchgeführt. Von der ersten Beratung bis zur besenreinen Übergabe erhalten Sie bei uns alle Leistungen aus einer Hand.



1. Angebot und Terminvereinbarung

Gerne erstellen wir Ihnen zunächst ein unverbindliches Angebot. Sollten Sie nicht genau wissen, welche Tankanlage bei Ihnen vorhanden ist, genügt es in den meisten Fällen, wenn Sie uns einige Fotos der Tankanlage oder das letzte Prüfprotokoll eines Sachverständigen bzw. ein Schreiben der zuständigen Behörde zusenden. Anhand dieser Unterlagen können wir die Tankanlage in der Regel eindeutig identifizieren und Ihnen ein passendes Angebot erstellen.

Nach Ihrer Beauftragung vereinbaren wir gemeinsam mit Ihnen einen Termin – ganz unkompliziert telefonisch, per E-Mail oder per WhatsApp.



2. Vorbereitung des Einsatzes

Am vereinbarten Termin kommen unsere Monteure mit den erforderlichen Spezialfahrzeugen zu Ihnen.

Bitte halten Sie hierfür etwa 13 Meter Parkfläche für unsere LKW frei. Sollte dies nicht möglich sein, können wir auf Wunsch rechtzeitig eine Halteverbotszone für Sie einrichten.

Auf Wunsch schützen wir Laufwege und empfindliche Bodenbeläge mit geeignetem Bodenschutzmaterial, damit Ihr Gebäude während der Arbeiten bestmöglich geschont wird.



3. Abpumpen des Restheizöls

Zunächst wird der Tank fachgerecht geöffnet und das noch vorhandene Heizöl mit unseren Spezialpumpen abgesaugt. Das Restheizöl kann – sofern es die Qualität zulässt – auf Wunsch von uns angekauft werden.



4. Reinigung des Tanks

Nach dem Abpumpen wird der Tank sorgfältig gereinigt. Dabei werden vorhandene Ölschlämme, Ablagerungen und Reststoffe vollständig entfernt. Erst nach dieser Reinigung kann der Tank sicher stillgelegt oder demontiert werden.



5. Tankdemontage und Entsorgung

Anschließend wird der Tank fachgerecht demontiert und einer ordnungsgemäßen Verwertung bzw. Entsorgung zugeführt.

Kellergeschweißte Stahltanks demontieren wir mit einem modernen, staub- und emissionsarmen Kalttrennverfahren. Dabei kommen elektrische Säbelsägen und Nibbler zum Einsatz. Auf Schweiß- oder Brennarbeiten verzichten wir bewusst. Dadurch entstehen keine offenen Flammen, kein Schweißrauch und keine unnötige Geruchsbelastung. Gleichzeitig wird die Brandgefahr minimiert und die Demontage erfolgt besonders sauber und sicher.

Auch schwierige Einbausituationen stellen in der Regel kein Problem dar. Durch unser Kalttrennverfahren können wir selbst große Stahltanks direkt vor Ort in transportgerechte Einzelteile zerlegen. Dadurch lassen sich auch Tankanlagen aus engen Kellerräumen oder durch schmale Türen und Treppenhäuser sicher ausbauen.



6. Demontage der Tanktechnik

Sofern diese nach der Außerbetriebnahme nicht mehr benötigt werden, demontieren und entsorgen wir außerdem:

  • Heizölvorlauf- und Rücklaufleitungen einschließlich Befestigungsmaterial
  • Tankinhaltsanzeiger
  • Grenzwertgeber
  • Leckanzeigegeräte einschließlich Befestigungsteilen
  • Füll- und Entlüftungsleitungen werden soweit wie möglich demontiert und entsorgt ohne Stemmarbeiten

Selbstverständlich werden sämtliche Leitungen vor der Demontage vollständig entleert.



7. Abschlussarbeiten

Nach Abschluss der Arbeiten werden verbleibende Öffnungen im Mauerwerk mit geeignetem Material verschlossen. Anschließend hinterlassen wir den Arbeitsbereich besenrein.



8. Dokumentation

Nach Abschluss der Arbeiten erhalten Sie von uns:

  • eine Rechnung über die ausgeführten Leistungen,
  • eine Tankstilllegungs- oder Tankdemontagebescheinigung sowie
  • auf Wunsch weitere Nachweise für Behörden, Sachverständige oder Versicherungen, soweit diese erforderlich sind.

Damit verfügen Sie über einen ordnungsgemäßen Nachweis der durchgeführten Arbeiten. Dies kann beispielsweise gegenüber Behörden, Versicherungen oder bei einem späteren Verkauf Ihrer Immobilie von Bedeutung sein.



Warum entscheiden sich viele Kunden für uns?

  • Anerkannter AwSv Fachbetrieb
  • Langjährige Erfahrung in der Tankstilllegung und Tankdemontage
  • Moderne und saubere Demontageverfahren ohne Schweißarbeiten
  • Keine offenen Flammen, kein Schweißrauch und deutlich geringere Geruchsbelastung
  • Schonender Umgang mit Ihrem Gebäude und Ihren Bodenbelägen
  • Sichere Demontage auch bei engen Kellerzugängen
  • Ordnungsgemäße und umweltgerechte Entsorgung aller anfallenden Materialien
  • Auf Wunsch Ankauf des vorhandenen Restheizöls
  • Transparente Beratung und nachvollziehbarer Ablauf
  • Zuverlässige Terminplanung und fachgerechte Ausführung
  • Alles aus einer Hand – vom Abpumpen des Heizöls bis zur vollständigen Demontage und Entsorgung
  • Besenreine Übergabe des Arbeitsbereichs
  • Vollständige Dokumentation aller durchgeführten Arbeiten


Unser Versprechen

Eine Heizöltankstilllegung oder Tankentsorgung ist für viele Eigentümer eine einmalige Angelegenheit. Deshalb legen wir großen Wert auf eine persönliche Beratung, eine sorgfältige Arbeitsweise und eine transparente Kommunikation. Unser Ziel ist es, Ihnen den gesamten Ablauf so einfach wie möglich zu machen und die Arbeiten sauber, sicher und fachgerecht auszuführen.

Mit uns erhalten Sie eine zuverlässige Komplettlösung – von der ersten Anfrage bis zur abschließenden Dokumentation.

Grundsätzlich ist eine Umlagerung von Heizöl möglich. Dennoch empfehlen wir in den meisten Fällen, auf eine Umlagerung des Heizöls zu verzichten.

 

Der Grund hierfür ist, dass das Heizöl häufig aus älteren Tanks stammt, die über viele Jahre in Betrieb waren. Trotz größter Sorgfalt beim Abpumpen können wir nicht garantieren, dass ausschließlich vollkommen sauberes Heizöl umgelagert wird. Wir saugen das Heizöl grundsätzlich möglichst schonend von oben ab. Dennoch können sich feine Schwebstoffe oder kleinste Ablagerungen aus dem Tankboden lösen und mitgefördert werden. Diese sind oft mit bloßem Auge kaum erkennbar.

 

Hinzu kommt, dass sich die tatsächlichen Tankbedingungen vor dem Abpumpen nicht vollständig beurteilen lassen. Selbst bei größter Sorgfalt können sich am Tankboden feine Sedimente befinden, die sich über viele Jahre gebildet haben und beim Abpumpen nicht vollständig ausgeschlossen werden können.

 

Eine Umlagerung verbessert die Qualität des Heizöls nicht. Das Heizöl wird lediglich von einem Tank in einen anderen transportiert. Bereits vorhandene Alterungsprodukte oder Verunreinigungen bleiben dabei grundsätzlich erhalten.

 

Gelangen Schwebstoffe oder Sedimente in den neuen Tank, können sie – abhängig vom Zustand der Heizungsanlage – beispielsweise Filter zusetzen oder andere Störungen verursachen. Das Heizöl selbst muss dabei nicht zwangsläufig die eigentliche Ursache sein. Häufig spielen auch das Alter der Heizungsanlage, der Zustand von Brenner, Filter oder Düse sowie der allgemeine Wartungszustand eine entscheidende Rolle.

 

Nach unserer langjährigen Erfahrung wird eine spätere Störung der Heizungsanlage jedoch häufig zunächst mit dem umgelagerten Heizöl in Verbindung gebracht. Dabei wird oft übersehen, dass Heizungsanlagen auch unabhängig von einer Umlagerung gelegentlich Störungen aufweisen. Bei regulären Heizöllieferungen werden solche Störungen hingegen nur selten automatisch dem Heizöllieferanten zugeschrieben, obwohl auch dort beim Befüllen Ablagerungen im Tank aufgewirbelt werden können.

 

Mit der Umlagerung übernehmen wir zudem ein erhebliches Haftungsrisiko. In der Praxis werden wir häufig als Verantwortlicher für die Qualität des Heizöls angesehen – unabhängig davon, ob eine spätere Störung tatsächlich mit dem Heizöl zusammenhängt oder ihre Ursache beispielsweise im Brenner, Filter, der Düse oder dem Alter der Heizungsanlage hat.

 

Bei einer Umlagerung trägt letztendlich jedoch der Betreiber der Heizungsanlage das spätere Risiko selbst. Treten nach der Umlagerung Probleme oder Störungen auf, muss häufig zunächst geklärt werden, ob diese tatsächlich mit dem Heizöl zusammenhängen oder andere technische Ursachen haben.

 

Wird das Heizöl dagegen an uns verkauft, geht dieses Risiko vollständig auf uns über. Wir übernehmen die Verantwortung für die weitere Lagerung, Qualitätsstabilisierung, Aufbereitung und den späteren Verkauf des Heizöls. Der bisherige Eigentümer muss sich weder um die Qualität des Heizöls noch um mögliche spätere Reklamationen oder Störungen kümmern. Für viele Kunden ist genau diese Sicherheit einer der größten Vorteile eines Heizölankaufs.

 

Aus diesen Gründen empfehlen wir eine Umlagerung nur dann, wenn sie wirklich sinnvoll oder notwendig ist.

 

Wann ist eine Umlagerung kostenlos?

 

Ist der neue Tank der direkte Zaunnachbar und kann das Heizöl ohne Zwischenlagerung im Tankwagen direkt von einem Tank in den anderen gepumpt werden, erfolgt die Umlagerung kostenlos.

 

Wann ist eine Umlagerung kostenpflichtig?

 

Sobald das Heizöl zunächst in unseren Tankwagen abgepumpt und anschließend an anderer Stelle wieder entladen werden muss, entsteht ein deutlich höherer Arbeitsaufwand. Dies gilt auch dann, wenn sich der neue Tank lediglich auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet. Ist es aus Sicherheitsgründen nicht möglich, den Schlauch direkt zu verlegen – beispielsweise aufgrund einer stark befahrenen Straße –, muss das Heizöl zunächst in den Tankwagen gepumpt, anschließend zum neuen Standort gefahren und dort wieder entladen werden.

 

Dieser zusätzliche Arbeitsaufwand verursacht Personal-, Fahrzeug- und Betriebskosten und macht die Umlagerung kostenpflichtig. Im Gegensatz dazu ist das direkte Umpumpen zum unmittelbaren Nachbartank wesentlich einfacher und ohne zusätzlichen Transport möglich.

 

Unsere Empfehlung

 

Wenn das Heizöl aufgrund einer Tankstilllegung oder Tankentsorgung nicht mehr benötigt wird, ist der Verkauf an uns in den meisten Fällen die wirtschaftlichere und sorgenfreiere Lösung. Sie vermeiden die Risiken einer Umlagerung und müssen sich weder um die Qualität des Heizöls noch um mögliche spätere Reklamationen kümmern. Gleichzeitig übernehmen wir die Verantwortung für die Qualitätsstabilisierung, Lagerung, Aufbereitung und den späteren Wiederverkauf des Heizöls.

 

So erhalten Sie eine sichere, unkomplizierte und sorgenfreie Lösung – ohne spätere Haftungs- oder Qualitätsrisiken.

Viele Kunden fragen sich, warum wir für Restheizöl aus stillgelegten oder zu entsorgenden Tanks keinen Marktpreis bezahlen können. Der Grund ist einfach: Zwischen dem Ankauf und dem späteren Verkauf entstehen für uns erhebliche Kosten, Arbeitsaufwände und wirtschaftliche Risiken.

1. Fachgerechtes Abpumpen beim Kunden Das Heizöl muss zunächst im Rahmen der Tankstilllegung oder Tankentsorgung fachgerecht abgepumpt werden. Dafür setzen wir geschultes Personal, Spezialfahrzeuge und entsprechende

Ausrüstung ein.

2. Transport und Zwischenlagerung Das abgepumpte Heizöl wird auf unser Firmengelände transportiert und dort in geeigneten Lagertanks eingelagert. Bereits hierfür entstehen Transport-, Lager- und Betriebskosten.

3. Qualitätsstabilisierung Da es sich meist um älteres Heizöl handelt, muss das Heizöl zunächst ruhen, damit sich noch verbliebene Verunreinigungen absetzen können. Diese Qualitätsstabilisierung benötigt Zeit und

verursacht zusätzliche Lagerkosten.

4. Unbekannte Qualität Vor dem Abpumpen lässt sich oft nicht sicher beurteilen, ob das Heizöl Wasser, Diesel, Fremdstoffe oder starke Alterungsprodukte enthält. Dieses Risiko tragen wir beim Ankauf.

5. Mehrmaliges Umpumpen Während des gesamten Prozesses muss das Heizöl mehrfach umgepumpt werden – beim Kunden, in unsere Lagertanks und später erneut in unsere Tankwagen zur Auslieferung. Jeder dieser

Arbeitsschritte verursacht Personal-, Zeit- und Betriebskosten.

6. Begrenzter Kundenkreis Nicht jeder Kunde ist bereit, aufbereitetes oder gemischtes Heizöl zu kaufen. Daher ist der Kreis potenzieller Käufer deutlich kleiner und der Verkauf wesentlich aufwendiger.

7. Verkauf unter Marktpreis Da es sich nicht um frische Raffinerieware handelt, sondern um aufbereitetes Heizöl unterschiedlicher Herkunft und Qualität, müssen wir es deutlich günstiger als reguläres Heizöl

anbieten. Dadurch sinkt unser möglicher Verkaufserlös.

8. Garantie- und Haftungsrisiko Auch wenn das Heizöl sorgfältig geprüft und aufbereitet wird, tragen wir das Risiko, dass bei Störungen an Heizungsanlagen unsere Lieferung als mögliche Ursache vermutet wird.

Reklamationen, Prüfungen und Gewährleistungsfälle verursachen zusätzliche Kosten.

9. Kapitalbindung Das angekaufte Heizöl liegt teilweise mehrere Wochen oder sogar Monate in unseren Lagertanks, bevor es weiterverkauft werden kann. Während dieser Zeit ist Kapital gebunden und steht unserem

Unternehmen nicht anderweitig zur Verfügung.

10. Begrenzte Lagerkapazität Unsere Lagertanks verfügen nur über begrenzte Kapazitäten. Jeder belegte Tankplatz verursacht laufende Kosten und steht in dieser Zeit nicht für andere Produkte oder Lieferungen zur Verfügung.

11. Gesetzliche Vorschriften Die Lagerung, der Transport und der Wiederverkauf von Heizöl unterliegen umfangreichen gesetzlichen Umwelt-, Sicherheits- und Dokumentationsvorschriften. Deren Einhaltung erfordert

zusätzliche organisatorische und finanzielle Aufwendungen.

12. Versicherung und Umweltrisiko Beim Transport und bei der Lagerung von Heizöl besteht stets ein Haftungs- und Umweltrisiko. Diese Risiken müssen entsprechend versichert und abgesichert werden, was zusätzliche Kosten

verursacht.

13. Wirtschaftliches Risiko Nicht jedes angekaufte Heizöl kann uneingeschränkt weiterverkauft werden. Je nach Alter, Qualität oder Verunreinigungsgrad kann eine weitere Aufbereitung erforderlich sein oder im ungünstigsten

Fall sogar eine kostenpflichtige Entsorgung notwendig werden.

Aus all diesen Gründen können wir beim Ankauf von Restheizöl leider keinen Marktpreis bezahlen. Unser Ankaufspreis berücksichtigt den gesamten Aufwand, die entstehenden Kosten sowie die wirtschaftlichen Risiken, die zwischen der Abholung beim Kunden und dem späteren Wiederverkauf entstehen. So können wir unseren Kunden auch langfristig einen sicheren, fachgerechten und wirtschaftlich fairen Service anbieten.

Ja, grundsätzlich bieten wir auch bestimmte Abbrucharbeiten im Zusammenhang mit Heizöltankanlagen an. Dazu gehören beispielsweise der Rückbau von Auffangraumbegrenzungen, das Entfernen von Begrenzungsmauern oder das Herstellen von notwendigen Zugängen zum Tankraum, beispielsweise durch das Abtragen von Mauerwerk im Bereich von Einbringöffnungen oder Luken.

Allerdings möchten wir hier transparent darauf hinweisen, dass solche Arbeiten nicht zu unserem eigentlichen Fachbereich als Tankschutz- und Tankdemontagebetrieb gehören. Unsere Kernkompetenz liegt in der fachgerechten Stilllegung, Reinigung, Demontage und Entsorgung von Heizöltankanlagen sowie in allen damit verbundenen Arbeiten rund um die Heizöllagertechnik.

Da Mauer- und Abbrucharbeiten ein eigenes Gewerk darstellen, entstehen hierfür zusätzliche Aufwendungen, die bei spezialisierten Fachbetrieben anders kalkuliert werden können. Dazu
gehören beispielsweise:

• Organisation und Bereitstellung eines Bauschuttcontainers

• Sortierung und Entsorgung des anfallenden Baumaterials

• zusätzlicher Arbeits- und Zeitaufwand für nicht tankspezifische Tätigkeiten

• mögliche Schutzmaßnahmen für Gebäude und angrenzende Bereiche

Während wir solche Arbeiten durchführen, stehen unsere Fachkräfte zudem nicht für andere spezialisierte Tankarbeiten zur Verfügung. Dadurch entstehen für uns höhere Kosten, als wenn wir unsere Arbeitszeit für unsere eigentlichen Fachleistungen einsetzen.

Aus diesem Grund können wir Mauerabrissarbeiten häufig nicht so wirtschaftlich anbieten wie ein darauf spezialisierter Handwerksbetrieb.

Unsere Empfehlung:
Für reine Mauer-, Stemmarbeiten oder kleinere Abbrucharbeiten ist es oft sinnvoll, einen örtlichen Maurer-, Abbruch- oder Handwerksbetrieb zu beauftragen. Plattformen wie beispielsweise Handwerkerportale oder regionale Fachbetriebe bieten hierfür häufig passende Lösungen an.

Wenn die Arbeiten jedoch unmittelbar mit der Demontage einer Heizöltankanlage zusammenhängen und für einen sicheren Ausbau erforderlich sind, sprechen wir die notwendigen Maßnahmen selbstverständlich mit Ihnen ab und unterstützen Sie bei der Koordination.

Unser Ziel ist es, Ihnen eine sichere und fachgerechte Tanklösung anzubieten – transparent, nachvollziehbar und mit dem Fokus auf unsere Kernkompetenz: Heizöltankanlagen.

Ja, nach erfolgreicher Stilllegung, Demontage oder Entsorgung einer Heizöllageranlage übernehmen wir – sofern erforderlich – die Meldung an die zuständige Behörde.

Nach Abschluss der Arbeiten bereiten wir die notwendigen Unterlagen vor und leiten diese an die zuständige Stelle weiter. Dadurch wird sichergestellt, dass die Stilllegung oder Demontage der Heizöllageranlage ordnungsgemäß dokumentiert ist.

Sie müssen sich daher nicht selbst darum kümmern, welche Unterlagen benötigt werden oder welche Informationen an die zuständige Behörde weitergegeben werden müssen. Wir unterstützen Sie bei der erforderlichen Dokumentation und sorgen dafür, dass die notwendigen Nachweise für die Stilllegung Ihrer Heizöllageranlage vollständig vorliegen.

Eine Kopie der Tankstilllegungsbescheinigung beziehungsweise Tankdemontage- oder Tankentsorgungsbescheinigung erhalten Sie selbstverständlich mit Ihrer Rechnung.

Diese Dokumentation ist ein wichtiger Nachweis dafür, dass die Heizöllageranlage fachgerecht außer Betrieb genommen und entsprechend den geltenden Anforderungen behandelt wurde.

Die Unterlagen können beispielsweise bei folgenden Anlässen hilfreich sein:

• Rückfragen durch Behörden oder Sachverständige

• Versicherungsangelegenheiten

• Verkauf oder Übergabe einer Immobilie

• Nachweis gegenüber zukünftigen Eigentümern

Unser Ziel ist es, Ihnen den gesamten Ablauf so einfach wie möglich zu machen. Von der ersten Beratung über die Stilllegung und Demontage bis zur abschließenden Dokumentation erhalten Sie bei uns eine vollständige Betreuung aus einer Hand.

So können Sie sicher sein, dass Ihre alte Heizöllageranlage fachgerecht zurückgebaut, ordnungsgemäß dokumentiert und die erforderlichen Schritte zuverlässig erledigt werden.



Ja, selbstverständlich können wir bei Bedarf die Einrichtung einer geeigneten Halteverbotszone für unsere Arbeiten organisieren.

Grundsätzlich bitten wir unsere Kunden zunächst, ausreichend Stellfläche für unsere Fahrzeuge freizuhalten. Dies kann beispielsweise durch das Umstellen eigener Fahrzeuge, Absprachen mit Nachbarn oder andere geeignete Maßnahmen erfolgen.

Sollte dies nicht möglich sein, beauftragen wir auf Wunsch einen entsprechenden Dienstleister mit der Einrichtung einer offiziellen Halteverbotszone. Die dadurch entstehenden Kosten werden dem Kunden zusätzlich berechnet.

Eine Halteverbotszone kann insbesondere dann notwendig sein, wenn wir nicht ausreichend Platz für unsere Spezialfahrzeuge vor dem Gebäude vorfinden. Unsere Fahrzeuge sind aufgrund der
erforderlichen Arbeiten entsprechend groß dimensioniert:

• bis zu 28 Tonnen Gesamtgewicht

• bis zu 13 Meter Fahrzeuglänge

• erforderlicher Platz für Abpumptechnik, Demontagearbeiten und Materialaufnahme

Der benötigte Stellplatz dient nicht nur dem Parken des Fahrzeuges, sondern ermöglicht auch einen sicheren und effizienten Arbeitsablauf. Wir benötigen ausreichend Platz für:

• das sichere Aufstellen des Tankwagens

• das Verlegen und Anschließen der Arbeitsleitungen

• das Be- und Entladen von Tankteilen und Arbeitsmaterial

• den sicheren Zugang zum Arbeitsbereich

Eine freie Arbeitsfläche reduziert außerdem unnötige Verzögerungen und hilft dabei, die Arbeiten planmäßig und sicher durchführen zu können.

Gerade bei Tankdemontagen und Entsorgungen ist eine gute Vorbereitung entscheidend, da schwere Bauteile bewegt werden und spezielle Technik zum Einsatz kommt.

Unser Ziel ist es, die Arbeiten bei Ihnen sicher, sauber und möglichst störungsfrei durchzuführen. Sollte die Parksituation vor Ort schwierig sein, beraten wir Sie gerne und unterstützen Sie bei der passenden Lösung.



Unsere Fahrzeuge sind bewusst größer dimensioniert, weil wir komplette Heizöllageranlagen fachgerecht stilllegen, demontieren und entsorgen.

Bei einer Tankentsorgung müssen wir viele unterschiedliche Aufgaben mit möglichst nur einem
Fahrzeug bewältigen:

• vorhandenes Restheizöl fachgerecht abpumpen

• Heizöl sicher transportieren

• Tankteile und demontierte Anlagenteile aufnehmen und abtransportieren

• Werkzeuge, Maschinen und technische Ausrüstung mitführen

Damit alle erforderlichen Arbeiten sicher und effizient durchgeführt werden können, benötigen wir Fahrzeuge mit ausreichender Kapazität.

Unsere LKW sind deshalb entsprechend groß und schwer ausgelegt. Sie ermöglichen es uns, möglichst viele Arbeitsschritte mit einem einzigen Spezialfahrzeug durchzuführen. Dadurch müssen

nicht mehrere Fahrzeuge eingesetzt werden, was zusätzliche Anfahrten, Zeitaufwand und Kosten reduziert.

Ein weiterer Vorteil für unsere Kunden: Durch den Einsatz eines einzigen Spezialfahrzeugs können wir die Anzahl der notwendigen Fahrten verringern. Das reduziert den organisatorischen Aufwand, vermeidet unnötige Belastungen für Anwohner und sorgt für einen effizienteren Ablauf der Arbeiten.

Häufig fahren wir mit einem Fahrzeug an einem Tag auch mehrere unterschiedliche Baustellen an.
Dafür benötigen wir ausreichend Platz für:

• Tankwagen- und Abpumptechnik

• Arbeitsmaterial und Werkzeug

• Transportkapazität für Tankteile und Entsorgungsmaterial

Die Größe unserer Fahrzeuge ist daher kein Selbstzweck, sondern eine Voraussetzung für eine sichere, wirtschaftliche und fachgerechte Durchführung unserer Arbeiten.

Bitte berücksichtigen Sie bei der Terminplanung, dass wir mit Fahrzeugen von bis zu:

• 28 Tonnen Gesamtgewicht

• 13 Metern Länge

anrücken können.

Eine ausreichend große und gut zugängliche Stellfläche erleichtert die Arbeiten erheblich. Sie trägt dazu bei, dass Ihre Tankstilllegung oder Tankentsorgung sicher, sauber und ohne unnötige Verzögerungen durchgeführt werden kann.

Sollte die Parksituation bei Ihnen schwierig sein, sprechen Sie uns bitte frühzeitig an. Gemeinsam finden wir eine passende Lösung, beispielsweise durch Abstimmung mit Nachbarn oder die Einrichtung einer Halteverbotszone.


Für gewöhnlich nur wenige Stunden oder einen Tag.

Ein Austausch einer Heizöltankanlage dauert in der Regel etwa einen Arbeitstag. Die genaue Dauer hängt jedoch von der Tankart, den örtlichen Gegebenheiten, den Zugangswegen und dem Umfang der Arbeiten ab.

Damit der Austausch sicher und reibungslos durchgeführt werden kann, erfolgt vorab immer eine Besichtigung der bestehenden Anlage.

1. Besichtigung und Planung vor Ort Vor dem Austausch vereinbaren wir zunächst einen Termin zur Besichtigung und zum Aufmaß vor Ort. Dabei prüfen wir unter anderem:

• welche Tankanlage aktuell vorhanden ist

• welche Platzverhältnisse zur Verfügung stehen

• welche neue Tankanlage technisch und räumlich geeignet ist

• welche Besonderheiten beim Ausbau und Einbau berücksichtigt werden müssen

Auf Grundlage dieser Informationen erstellen wir ein passendes Angebot und können den Austausch gezielt vorbereiten.

2. Vorbereitung und Bestellung der neuen Tanks Nach Auftragserteilung wird ein Termin für den Austausch vereinbart. Die neuen Heizöltanks werden rechtzeitig beim Hersteller oder Händler bestellt und am Tag des

Austauschs direkt zur Baustelle geliefert.

Eine gute Vorbereitung ist besonders wichtig, damit der Austausch möglichst innerhalb eines Tages durchgeführt werden kann und die Heizungsanlage schnell wieder zur Verfügung steht.

3. Prüfung der Einbausituation Am Tag des Austauschs bringen wir zunächst einen neuen Tank an den vorgesehenen Aufstellort. Damit stellen wir sicher, dass:

• der Tank tatsächlich durch vorhandene Türen, Treppenhäuser oder Zugänge passt

• ausreichend Platz für die Montage vorhanden ist

• die neue Anlage wie geplant aufgebaut werden kann

Erst wenn diese wichtigen Punkte geprüft wurden, beginnen wir mit der Demontage der alten Heizöltankanlage.

4. Abpumpen und Sicherung des vorhandenen Heizöls Das noch vorhandene Heizöl wird fachgerecht abgepumpt und zwischengelagert. Dabei wird geprüft, ob das Heizöl weiterhin verwendet werden kann. Geeignetes Heizöl kann nach

Abschluss der Arbeiten wieder in die neue Tankanlage zurückgepumpt werden.

5. Reinigung und Demontage der alten Tankanlage Nach dem Abpumpen werden die alten Tanks gereinigt. Die Reinigung ist notwendig, damit: • Tankteile sicher und sauber demontiert werden können

• Reststoffe entfernt werden

• die Entsorgung fachgerecht erfolgen kann

Anschließend werden die alten Tanks kontrolliert zerlegt und aus dem Gebäude entfernt.

Durch moderne Demontageverfahren können auch schwierige Einbausituationen sicher bearbeitet werden.

6. Montage der neuen Heizöltankanlage Nachdem die alten Tanks entfernt wurden, wird die neue Heizöltankanlage am vorgesehenen Standort aufgebaut. Die Montage erfolgt entsprechend den Herstellerangaben und den technischen Vorgaben.

Anschließend werden die erforderlichen Leitungen und Sicherheitseinrichtungen wieder fachgerecht angeschlossen.

7. Wiederbefüllung und Inbetriebnahme Nach Abschluss der Montage wird das zuvor zwischengelagerte Heizöl wieder in die neue Tankanlage zurückgepumpt. Danach wird die Heizöltankanlage gemeinsam mit der Heizungsanlage wieder in Betrieb

genommen und auf ordnungsgemäße Funktion geprüft.

8. Prüfung durch einen Sachverständigen nach AwSV Bei einem Austausch einer Heizöltankanlage handelt es sich in vielen Fällen um eine wesentliche Änderung der Anlage. Je nach Anlagenart und örtlichen Gegebenheiten kann deshalb eine Prüfung

durch einen Sachverständigen nach AwSV erforderlich sein.

Der Sachverständige überprüft dabei unter anderem:

• die ordnungsgemäße Ausführung der Anlage

• die Sicherheitseinrichtungen

• die Einhaltung der geltenden Anforderungen

Damit erhalten Betreiber die Sicherheit, dass die neue Heizöllageranlage fachgerecht errichtet und geprüft wurde.

Warum ist eine gute Vorbereitung beim Tanktausch wichtig?

Ein Heizöltankaustausch besteht aus vielen einzelnen Arbeitsschritten, die genau aufeinander abgestimmt werden müssen.

Eine sorgfältige Planung verhindert:

• unnötige Verzögerungen am Austauschtag

• Probleme durch ungeeignete Tankgrößen

• Schwierigkeiten beim Transport durch Gebäudezugänge

• unnötige Stillstandszeiten der Heizungsanlage

Unser Ziel ist es, den Austausch für Sie so unkompliziert wie möglich zu gestalten: von der ersten Besichtigung über die Demontage der alten Anlage bis zur fachgerechten Montage und Dokumentation der neuen Heizöltankanlage.

Mit einer guten Vorbereitung kann der komplette Austausch in der Regel innerhalb eines Tages durchgeführt werden.


Grundsätzlich ist der Betreiber einer Heizöllageranlage dafür verantwortlich, die erforderliche Prüfung durch einen Sachverständigen nach AwSV zu veranlassen.

Wenn der Betreiber bereits in der Vergangenheit einen Sachverständigen beauftragt hatte, einen geeigneten Sachverständigen kennt oder bereits einen Ansprechpartner hat, empfehlen wir, diesen Sachverständigen erneut zu beauftragen. Der Vorteil besteht darin, dass der Sachverständige die Anlage und die örtlichen Gegebenheiten möglicherweise bereits kennt.

Alternativ können wir auf Wunsch auch die Beauftragung des Sachverständigen für den Betreiber übernehmen.

Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass vielen Betreibern nicht bekannt ist, dass die Organisation einer erforderlichen Sachverständigenprüfung grundsätzlich in den Verantwortungsbereich des Betreibers fällt. Häufig wird dieser wichtige Schritt im Rahmen einer Tankstilllegung, eines Tanktausches oder einer Anlagenänderung vergessen.

Nach Abstimmung mit den zuständigen Behörden haben wir uns deshalb dazu bereit erklärt, die Organisation und Beauftragung des Sachverständigen in der Regel für unsere Kunden zu übernehmen, um den Ablauf für den Betreiber einfacher und sicherer zu gestalten.

Sollte ein Betreiber die Beauftragung des Sachverständigen lieber selbst durchführen möchten, ist dies selbstverständlich ebenfalls möglich.

Die Kosten für die Sachverständigenprüfung entstehen unabhängig davon, wer den Sachverständigen beauftragt, und sind vom Betreiber der Heizöllageranlage zu tragen.

Ob eine Prüfung durch einen Sachverständigen nach AwSV erforderlich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise von der Bauart, dem Standort, der Größe und den durchgeführten Arbeiten an der Heizöllageranlage.

Eine Sachverständigenprüfung kann unter anderem erforderlich sein bei:

• Stilllegung bestimmter Heizöllageranlagen

• unterirdischen Heizöllageranlagen

• Heizöllageranlagen in Wasserschutzgebieten

• Anlagen mit einem Fassungsvermögen von mehr als 10.000 Litern

• wesentlichen Änderungen an bestehenden Anlagen, beispielsweise einem Austausch der Tankanlage

• erforderlichen Nachprüfungen aufgrund festgestellter Mängel

Da die Anforderungen von der jeweiligen Anlage und den örtlichen Gegebenheiten abhängen, unterstützen wir Sie gerne bei der Einschätzung, ob eine Sachverständigenprüfung erforderlich ist.

Unser Service für Sie

Unser Ziel ist es, Ihnen den gesamten Ablauf so einfach wie möglich zu machen.

Neben der fachgerechten Durchführung der Tankarbeiten unterstützen wir Sie auch bei der Organisation wichtiger Abläufe – von der Terminplanung über die Koordination des Sachverständigen bis zur abschließenden Dokumentation.

So erhalten Sie eine sichere und fachgerechte Lösung rund um Ihre Heizöllageranlage aus einer Hand.

Wenn Sie von Ihrer zuständigen Behörde oder einem Sachverständigen eine Aufforderung zur Beseitigung von Mängeln an Ihrer Heizöllageranlage erhalten haben, können Sie sich gerne an uns wenden.

Wir unterstützen Sie bei der fachgerechten Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen und erstellen Ihnen auf Grundlage der vorhandenen Unterlagen ein kostenloses und unverbindliches Angebot.

Damit wir die Situation möglichst genau einschätzen können, senden Sie uns bitte – sofern vorhanden
– folgende Unterlagen zu:

• Sachverständigengutachten

• Prüfbericht oder Mängelbericht

• Schreiben der zuständigen Behörde

• vorhandene Unterlagen zur Heizöllageranlage

Zusätzlich helfen uns aussagekräftige Fotos der Anlage bei der ersten Einschätzung, beispielsweise
von:

• Heizöltanks

• Tankaufstellraum beziehungsweise Auffangraum

• Füllleitung

• Entlüftungsleitung

• Heizölvorlauf- und Rücklaufleitungen

• Sicherheitseinrichtungen wie Grenzwertgeber oder Leckanzeigegeräte

Durch die Unterlagen und Fotos können wir häufig bereits vorab erkennen, welche Arbeiten erforderlich sein könnten und wie sich die Mängelbeseitigung sinnvoll umsetzen lässt.

Bitte warten Sie nicht bis zum Ablauf der behördlich gesetzten Frist

Wir empfehlen, sich möglichst frühzeitig mit uns in Verbindung zu setzen, sobald Sie eine Aufforderung zur Mängelbeseitigung erhalten haben.

Die Planung und Umsetzung notwendiger Arbeiten benötigt je nach Umfang der Maßnahmen Zeit. Besonders bei umfangreicheren Arbeiten, wie beispielsweise Tankreparaturen, Umbauten, Tankerneuerungen oder erforderlichen Prüfungen durch einen Sachverständigen, kann eine rechtzeitige Terminabstimmung entscheidend sein.

Durch eine frühzeitige Kontaktaufnahme können wir gemeinsam mit Ihnen die erforderlichen Schritte planen und vermeiden, dass unnötiger Zeitdruck kurz vor Ablauf einer behördlichen Frist entsteht.

Warum sollten Mängel zeitnah beseitigt werden?

Festgestellte Mängel an einer Heizöllageranlage sollten nicht ignoriert oder unnötig hinausgezögert werden.

Eine fachgerechte Mängelbeseitigung dient:

• der Sicherheit Ihrer Heizöllageranlage

• dem Schutz vor möglichen Umwelt- und Sachschäden

• der dauerhaften Betriebssicherheit Ihrer Heizungsanlage

• der Erfüllung behördlicher Anforderungen

• dem Werterhalt Ihrer Immobilie

Gerade bei älteren Heizöltankanlagen können Mängel häufig auf altersbedingte Veränderungen, verschlissene Bauteile oder nicht mehr zeitgemäße Sicherheitseinrichtungen zurückzuführen sein.

Unser Service für Sie

Wir begleiten Sie von der ersten Einschätzung bis zur Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen.

Unser Ziel ist es, die Beanstandungen fachgerecht, wirtschaftlich sinnvoll und möglichst unkompliziert für Sie zu beheben.

Durch unsere Erfahrung mit Heizöltankanlagen, Tanktechnik und behördlichen Anforderungen können wir Ihnen eine passende Lösung anbieten – von einzelnen Reparaturmaßnahmen bis hin zur Modernisierung oder dem Austausch der Anlage.

Sie erhalten bei uns eine umfassende Betreuung aus einer Hand: von der ersten Beratung über die technische Umsetzung bis zur abschließenden Dokumentation.

Einwandige Kunststoff-Batterietanks wurden über viele Jahrzehnte häufig zur Lagerung von Heizöl eingesetzt. Die Hersteller solcher Tanks empfehlen in der Regel, die Tanks nach etwa 30 Jahren Betriebszeit genauer zu überprüfen und einen Austausch in Betracht zu ziehen.

Diese Empfehlung bedeutet nicht automatisch, dass ein Tank nach 30 Jahren zwingend außer Betrieb genommen werden muss. Allerdings steigt mit zunehmendem Alter das Risiko von altersbedingten Veränderungen und Funktionsproblemen deutlich an.

Ein Austausch kann insbesondere erforderlich oder sinnvoll werden, wenn die Tanks
beispielsweise:

• sichtbar verformt sind,

• Verfärbungen oder Materialveränderungen aufweisen,

• eine Geruchsbelästigung verursachen,

• Undichtigkeiten an Bauteilen oder Anschlüssen zeigen,

• ungleichmäßige Füllstände aufweisen oder

• die dazugehörige Rückhalteeinrichtung (Auffangraum) nicht mehr sicher beurteilt werden kann.

Probleme durch Alterung und Verformung der Tanks

Ein häufig auftretendes Problem bei älteren Kunststoff-Batterietanks sind verformte Tankkörper. Durch die langjährige Lagerung von Heizöl können sich Kunststofftanks mit der Zeit verändern und verformen.

Diese Verformungen können unter anderem dazu führen, dass Füllleitungen, Anschlussbereiche oder Dichtungen nicht mehr optimal anliegen. Dadurch können Undichtigkeiten entstehen.

Grundsätzlich können wir den Austausch einzelner Bauteile wie Dichtungen oder Füllleitungen anbieten. Aufgrund des Alters und des möglichen Verformungsgrades der vorhandenen Tanks können wir jedoch keine Garantie oder Gewährleistung dafür übernehmen, dass anschließend dauerhaft wieder eine vollständige Dichtheit erreicht wird.

Der Grund dafür ist einfach: Werden neue, formstabile Bauteile an einen bereits verformten alten Tank angepasst, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die vorhandenen Verformungen weiterhin Einfluss auf die Dichtheit haben.

Ungleichmäßige Füllstände durch alte Heizölentnahmearmaturen

Ein weiteres häufiges Problem bei älteren Kunststoff-Batterietankanlagen sind ungleichmäßige Füllstände innerhalb der miteinander verbundenen Tanks.

Diese entstehen häufig durch gealterte Heizölentnahmearmaturen und deren Schläuche im Tank. Die verwendeten Materialien unterliegen über Jahrzehnte natürlichen Alterungsprozessen. Dadurch können die Schläuche porös werden, undicht werden oder sich teilweise zusetzen.

Folgen können sein:

• unterschiedliche Füllstände in den einzelnen Tanks,

• Störungen der Heizungsanlage durch unzureichende Heizölversorgung,

• Probleme beim Befüllen der Anlage,

• im ungünstigsten Fall Überfüllschäden einzelner Tanks.

Gerade bei Batterietankanlagen ist eine gleichmäßige Funktion aller verbundenen Tanks wichtig, da mehrere Tanks als gemeinsames System betrieben werden.

Alter und Zustand des Auffangraums

Ein weiterer Punkt, der bei älteren Kunststoff-Batterietankanlagen häufig unterschätzt wird, ist der Zustand des Auffangraums.

Der Auffangraum und die darin vorhandene ölbeständige Beschichtung wurden meist zeitgleich mit der Tankanlage hergestellt und sind daher häufig genauso alt wie die Tanks selbst.

Während die äußere Oberfläche eines Tanks teilweise noch gut aussehen kann, lässt sich der tatsächliche Zustand der Auffangraumbeschichtung – insbesondere unterhalb der Tanks – in vielen Fällen nur schwer beurteilen.

Mögliche Schäden wie:

• Risse,

• Ablösungen der Beschichtung,

• Alterungserscheinungen oder

• nicht mehr vorhandene Dichtheit

können dadurch unbemerkt bleiben.

Somit kann es vorkommen, dass die Kunststofftanks äußerlich noch einen akzeptablen Eindruck machen, die dazugehörige Rückhalteeinrichtung jedoch nicht mehr zuverlässig funktioniert.

Warum ein Austausch häufig die sicherere Lösung ist

Ein Austausch einer alten Kunststoff-Batterietankanlage bietet gegenüber einzelnen Reparaturen häufig den Vorteil, dass wieder eine vollständig neue und aufeinander abgestimmte Anlage vorhanden ist.

Dabei werden nicht nur die Tanks erneuert, sondern auch wichtige Komponenten wie:

• Heizölentnahmearmaturen,

• Verbindungsleitungen,

• Sicherheitseinrichtungen und

• die Rückhalteeinrichtung

können wieder auf einen modernen Stand gebracht werden.

Dadurch erhöht sich die Betriebssicherheit der gesamten Heizöllageranlage und das Risiko zukünftiger Störungen oder Schäden wird reduziert.

Gerade bei Kunststoff-Batterietanks mit einem Alter von mehreren Jahrzehnten sollte daher nicht nur der sichtbare Zustand der Tanks betrachtet werden, sondern die gesamte Anlage einschließlich aller sicherheitsrelevanten Bauteile.

Warum reicht es nicht aus, nur defekte Einzelteile an alten Kunststoff-Batterietanks auszutauschen?

Bei älteren Kunststoff-Batterietankanlagen entsteht häufig der Wunsch, nur einzelne defekte Bauteile auszutauschen, beispielsweise eine Dichtung, eine Füllleitung oder eine Heizölentnahmearmatur.

Grundsätzlich ist der Austausch einzelner Komponenten technisch möglich. Allerdings muss immer die gesamte Tankanlage betrachtet werden. Bei Kunststoff-Batterietanks, die bereits mehrere Jahrzehnte in Betrieb sind, können nicht nur einzelne Bauteile, sondern auch andere Komponenten altersbedingte Veränderungen aufweisen.

Alterung betrifft nicht nur ein einzelnes Bauteil

Kunststoff unterliegt im Laufe der Jahre natürlichen Alterungsprozessen. Dazu gehören unter
anderem:

• Materialveränderungen,

• Verformungen,

• Versprödung,

• nachlassende Elastizität und

• mögliche Porosität von Kunststoff- und Gummiteilen.

Wenn beispielsweise nur eine undichte Dichtung oder eine defekte Füllleitung erneuert wird, bedeutet dies nicht automatisch, dass die gesamte Anlage anschließend wieder dauerhaft sicher und dicht ist.

Der Grund dafür ist, dass neue, formstabile Bauteile auf einen möglicherweise bereits verformten oder gealterten Tank montiert werden müssen. Dadurch kann nicht ausgeschlossen werden, dass trotz neuer Komponenten weiterhin Undichtigkeiten oder Funktionsprobleme auftreten.

Risiko beim Austausch alter Komponenten

Gerade bei alten Kunststoff-Batterietanks besteht außerdem das Risiko, dass beim Lösen und Entfernen alter Bauteile weitere Schäden entstehen.

Beispiele hierfür sind:

• spröde gewordene Anschlussbereiche am Tank,

• beschädigte Gewinde oder Dichtflächen,

• alte Kunststoffteile, die beim Ausbau brechen können,

• gealterte Schläuche und Verbindungen, die ihre ursprüngliche Elastizität verloren haben.

Bei solchen Arbeiten muss daher immer berücksichtigt werden, dass die vorhandene Anlage bereits ein hohes Alter erreicht hat.

Heizölentnahmearmaturen als Beispiel

Ein typisches Beispiel sind alte Heizölentnahmearmaturen.

Diese befinden sich häufig seit mehreren Jahrzehnten im Tank und sind denselben Alterungsprozessen ausgesetzt wie die Kunststofftanks selbst. Werden diese ausgebaut, besteht ein erhöhtes Risiko, dass alte Schläuche oder Anschlussbereiche beschädigt werden.

Selbst wenn anschließend neue Entnahmearmaturen eingebaut werden, bleibt der Zustand der übrigen alten Tankanlage unverändert.

Die Rückhalteeinrichtung darf nicht vergessen werden

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Auffangraum.

Bei vielen älteren Anlagen ist nicht nur der Tank alt, sondern auch der Auffangraum beziehungsweise die ölbeständige Beschichtung.

Der Zustand der Beschichtung unterhalb der Tanks lässt sich häufig nicht sicher beurteilen, solange die Tanks nicht ausgebaut wurden.

Eine Reparatur einzelner Tankkomponenten löst daher nicht automatisch mögliche Probleme mit der Rückhalteeinrichtung.

Warum eine Erneuerung oft die sinnvollere Lösung ist

Bei einer sehr alten Kunststoff-Batterietankanlage sollte daher nicht nur die einzelne defekte Stelle betrachtet werden, sondern die gesamte Anlage.

Eine Erneuerung bietet den Vorteil, dass:

• alle wesentlichen Bauteile aufeinander abgestimmt sind,

• neue Tanks mit neuen Sicherheitseinrichtungen eingebaut werden,

• alte Verschleißteile ersetzt werden,

• die Betriebssicherheit langfristig erhöht wird,

• zukünftige Reparaturrisiken reduziert werden.

Eine Reparatur einzelner Komponenten kann im Einzelfall sinnvoll sein. Sie sollte jedoch immer unter Berücksichtigung des Alters, des Zustands der gesamten Anlage und der langfristigen Betriebssicherheit bewertet werden.

Unser Ziel ist es, Kunden nicht nur eine kurzfristige Lösung anzubieten, sondern gemeinsam die technisch und wirtschaftlich sinnvollste Lösung für die jeweilige Heizöllageranlage zu finden.
Warum werden Kunststofftank-Innenhüllen eingebaut?

Vakuumüberwachte Kunststofftank-Innenhüllen mit Leckanzeigegerät werden eingebaut, um die erforderliche Rückhalteeinrichtung einer Heizöllageranlage wiederherzustellen oder dauerhaft sicherzustellen.

Eine Heizöllageranlage muss so ausgeführt sein, dass bei einer Undichtigkeit kein Heizöl unkontrolliert in die Umwelt gelangen kann. Diese Rückhalteeinrichtung kann beispielsweise durch einen geeigneten Auffangraum oder durch eine zugelassene vakuumüberwachte KunststofftankInnenhülle mit Leckanzeigegerät hergestellt werden.

Vor Ort geschweißte, einwandige Stahltanks – beispielsweise im Keller – sind grundsätzlich nur dann zulässig, wenn sie entweder in einem geeigneten und dauerhaft dichten Auffangraum stehen oder mit einer zugelassenen vakuumüberwachten Kunststofftank-Innenhülle und einem entsprechenden Leckanzeigegerät ausgerüstet sind.

Gerade bei älteren Heizöltankanlagen besteht häufig das Problem, dass nicht nur der Tank selbst, sondern auch der dazugehörige Auffangraum viele Jahrzehnte alt ist.

Ein Beispiel:
Ein vor Ort geschweißter Stahltank aus den 1970er Jahren steht häufig in einem Auffangraum, der ebenfalls aus dieser Zeit stammt. Nach mehreren Jahrzehnten können Alterungserscheinungen
auftreten, beispielsweise:

• Risse oder Beschädigungen in der Beschichtung,

• Ablösungen des ölbeständigen Anstrichs,

• unbekannte Schäden im Bereich unterhalb des Tanks,

• schwer kontrollierbare oder nicht mehr sicher reparierbare Stellen.

Besonders problematisch ist, dass der Bereich unterhalb eines fest eingebauten Stahltanks häufig nicht vollständig eingesehen oder geprüft werden kann.

Vorteil einer vakuumüberwachten Kunststofftank-Innenhülle

Wenn der vorhandene Tank weiterhin genutzt werden soll, kann der Einbau einer vakuumüberwachten Kunststofftank-Innenhülle mit Leckanzeigegerät eine sinnvolle Lösung sein.

Durch die Innenhülle wird eine neue, dauerhaft überwachte Rückhalteeinrichtung geschaffen. Das vorhandene Tankvolumen kann weiterhin genutzt werden, gleichzeitig wird die Sicherheit der Anlage deutlich erhöht.

Die Vorteile einer solchen Lösung:

• Wiederherstellung einer funktionierenden Rückhalteeinrichtung

• permanente Überwachung durch das Leckanzeigegerät

• frühzeitige Erkennung möglicher Undichtigkeiten

• keine Abhängigkeit mehr von einem möglicherweise gealterten Auffangraum

• Verlängerung der Nutzungsdauer des vorhandenen Tanks

• Erhalt einer bewährten Tankanlage ohne vollständigen Austausch

Eine vakuumüberwachte Innenhülle bietet dabei einen wesentlichen Vorteil gegenüber einem herkömmlichen Auffangraum: Die Dichtheit der Rückhalteeinrichtung kann dauerhaft überwacht und regelmäßig kontrolliert werden.

Für welche Anlagen ist diese Lösung besonders interessant?

Der Einbau einer Kunststofftank-Innenhülle ist häufig eine interessante Möglichkeit bei älteren
Heizöltankanlagen, bei denen:

• der Tank selbst noch technisch nutzbar ist,

• der Auffangraum nicht mehr zuverlässig beurteilt werden kann,

• eine komplette Tankerneuerung vermieden werden soll,

• die Anlage noch viele weitere Jahre betrieben werden soll.

Fazit

Eine vakuumüberwachte Kunststofftank-Innenhülle mit Leckanzeigegerät ist nicht nur eine Reparaturmaßnahme, sondern eine Möglichkeit, eine ältere Heizöllageranlage technisch aufzuwerten und wieder mit einer modernen, überwachten Rückhalteeinrichtung auszustatten.

Damit kann eine vorhandene Tankanlage häufig weiterhin sicher betrieben werden, obwohl der ursprüngliche Auffangraum aufgrund seines Alters nicht mehr die gleiche Sicherheit bietet wie zum Zeitpunkt der Errichtung.

Sowohl ein Auffangraum als auch eine vakuumüberwachte Kunststofftank-Innenhülle mit Leckanzeigegerät haben dieselbe grundlegende Aufgabe: Sie sollen verhindern, dass austretendes Heizöl unkontrolliert in die Umwelt gelangt.

Der Unterschied liegt jedoch in der Art der Rückhaltung und der Überwachung.

Der klassische Auffangraum

Ein Auffangraum ist ein baulicher Bereich, in dem der Heizöltank aufgestellt wird. Er besteht beispielsweise aus gemauerten Wänden mit einer ölbeständigen Beschichtung oder einem speziellen Schutzanstrich.

Im Falle einer Undichtigkeit des Tanks soll das austretende Heizöl im Auffangraum zurückgehalten werden, damit es nicht in den Boden oder das Grundwasser gelangen kann.

Bei älteren Heizöltankanlagen besteht jedoch häufig das Problem, dass der Auffangraum genauso alt ist wie der Tank selbst.

Über viele Jahrzehnte können beispielsweise folgende Alterungserscheinungen auftreten:

• Risse oder Beschädigungen im Mauerwerk,

• Ablösungen oder Rissbildungen in der Beschichtung,

• unbekannte Schäden unterhalb des Tanks,

• nicht mehr vollständig prüfbare Bereiche.

Besonders der Bereich unter einem fest installierten Stahltank ist häufig schwer zugänglich und kann nur eingeschränkt kontrolliert werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Ein herkömmlicher Auffangraum wird im Normalfall nicht dauerhaft überwacht. Eine Beschädigung der Beschichtung wird häufig erst erkannt, wenn tatsächlich Heizöl austritt oder eine Prüfung durchgeführt wird.

Die vakuumüberwachte Kunststofftank-Innenhülle

Eine vakuumüberwachte Kunststofftank-Innenhülle wird direkt in den vorhandenen Tank eingebaut und bildet eine zusätzliche, zugelassene Rückhalteeinrichtung.

Zwischen der vorhandenen Tankwand und der Innenhülle befindet sich ein Überwachungsraum, der durch ein Leckanzeigegerät dauerhaft kontrolliert wird.

Sollte eine Undichtigkeit an der Innenhülle oder am Tank auftreten, kann das Leckanzeigegerät eine Veränderung erkennen und frühzeitig anzeigen.

Die Vorteile:

• permanente Überwachung der Rückhalteeinrichtung,

• frühzeitige Erkennung möglicher Undichtigkeiten,

• kein Vertrauen ausschließlich auf einen alten Auffangraum,

• technische Aufwertung einer vorhandenen Tankanlage,

• Möglichkeit, ältere Tanks weiter sicher zu nutzen.

Warum wird eine Innenhülle häufig bei alten Stahltanks eingebaut?

Bei vielen älteren, vor Ort geschweißten Stahltanks aus den 1970er- oder 1980er-Jahren ist nicht unbedingt der Tank selbst das größte Problem, sondern der Zustand des Auffangraums.

Ein Tank kann äußerlich noch einen guten Eindruck machen, während der Zustand der Beschichtung unterhalb des Tanks nicht mehr sicher beurteilt werden kann.

Durch den Einbau einer vakuumüberwachten Kunststofftank-Innenhülle wird die Rückhalteeinrichtung unabhängig vom möglicherweise gealterten Auffangraum wieder auf einen modernen technischen Stand gebracht.

Ist eine Innenhülle besser als ein Auffangraum?

Ein Auffangraum und eine Innenhülle erfüllen grundsätzlich denselben Zweck, funktionieren aber unterschiedlich.

Der Auffangraum ist eine passive Sicherheitseinrichtung:
Er hält austretendes Heizöl zurück, wird aber nicht dauerhaft überwacht.

Die vakuumüberwachte Innenhülle ist eine aktive Sicherheitseinrichtung:
Sie wird permanent durch ein Leckanzeigegerät überwacht und kann Veränderungen frühzeitig melden.

Aus diesem Grund kann eine Innenhülle bei älteren Anlagen eine sinnvolle Möglichkeit sein, die Betriebssicherheit deutlich zu erhöhen.

Wann ist der Einbau einer Innenhülle sinnvoll?

Eine vakuumüberwachte Kunststofftank-Innenhülle kann insbesondere sinnvoll sein, wenn:

• der vorhandene Tank weiterhin genutzt werden soll,

• der Tank grundsätzlich noch in einem guten Zustand ist,

• der Auffangraum altersbedingt kritisch zu bewerten ist,

• eine vollständige Tankerneuerung vermieden werden soll,

• eine dauerhaft überwachte Rückhalteeinrichtung gewünscht wird.

Fazit

Ein Auffangraum und eine vakuumüberwachte Kunststofftank-Innenhülle verfolgen dasselbe Ziel:
den sicheren Umgang mit Heizöl.

Der wesentliche Unterschied liegt jedoch in der Überwachung. Während ein klassischer Auffangraum eine rein bauliche Rückhalteeinrichtung darstellt, bietet eine vakuumüberwachte Innenhülle eine dauerhaft kontrollierte Sicherheitseinrichtung.

Gerade bei älteren Heizöltankanlagen kann der Einbau einer Innenhülle daher eine sinnvolle Möglichkeit sein, die vorhandene Anlage technisch aufzuwerten und für viele weitere Jahre sicher nutzbar zu machen.

Vakuumüberwachte Kunststofftank-Innenhüllen mit Leckanzeigegerät werden nicht nur bei alten Keller-Stahltanks eingesetzt, sondern auch bei bestimmten doppelwandigen, zylindrisch liegenden Heizöl-Erdtanks.

Viele dieser Erdtanks wurden ursprünglich mit einer Leckschutzflüssigkeit zwischen den beiden Tankwänden ausgestattet. Diese Flüssigkeit dient als Überwachungsmedium und ermöglicht die Kontrolle, ob die äußere oder innere Tankwand beschädigt ist.

Solange diese Rückhalteeinrichtung technisch einwandfrei funktioniert und regelmäßig geprüft werden kann, kann der Tank grundsätzlich weiterhin mit dieser Überwachung betrieben werden.

Problem bei älteren doppelwandigen Erdtanks

Bei doppelwandigen Stahltanks kann es jedoch nach vielen Jahrzehnten Betriebszeit zu Alterungserscheinungen kommen.

Durch äußere Einflüsse, Materialveränderungen oder Verformungen kann es dazu kommen, dass die beiden Tankwände teilweise oder vollständig aneinanderliegen.

Wenn dies passiert, kann die Leckschutzflüssigkeit nicht mehr frei zwischen den beiden Tankwänden zirkulieren.

Die Folge:

• Die Leckschutzflüssigkeit kann nicht mehr zuverlässig vom Leckschutzflüssigkeitsvorratsbehälter zum Prüfpunkt gelangen.

• Die Überwachungseinrichtung kann nicht mehr ordnungsgemäß geprüft werden.

• Eine sichere Aussage über die Funktionsfähigkeit der ursprünglichen Rückhalteeinrichtung ist nicht mehr möglich.

Eine nicht mehr prüffähige Rückhalteeinrichtung stellt ein Problem dar, da die Dichtheit der Tankanlage nicht mehr zuverlässig überwacht werden kann.

Wiederherstellung einer überwachten Rückhalteeinrichtung

In solchen Fällen kann der Einbau einer vakuumüberwachten Kunststofftank-Innenhülle mit Leckanzeigegerät eine sinnvolle Lösung sein.

Durch die Innenhülle wird wieder eine dauerhaft prüfbare und überwachte Rückhalteeinrichtung geschaffen.

Die Vorteile:

• Wiederherstellung einer funktionierenden Überwachungseinrichtung

• permanente Kontrolle durch ein Leckanzeigegerät

• frühzeitige Erkennung möglicher Undichtigkeiten

• Weiterbetrieb des vorhandenen Erdtanks möglich

• häufig Vermeidung eines aufwendigen Tankaustauschs

Der vorhandene Tankkörper dient weiterhin als äußere Schutz- und Stabilisierungsebene, während die neue Kunststofftank-Innenhülle eine zusätzliche sichere Rückhalteeinrichtung bildet.

Wann kann diese Lösung sinnvoll sein?

Der Einbau einer vakuumüberwachten Kunststofftank-Innenhülle kann insbesondere dann sinnvoll
sein, wenn:

• der vorhandene Erdtank grundsätzlich noch nutzbar ist,

• die ursprüngliche Leckschutzüberwachung nicht mehr zuverlässig prüfbar ist,

• ein kompletter Ausbau oder Austausch des Erdtanks einen unverhältnismäßig hohen Aufwand bedeuten würde,

• die Heizöllageranlage weiterhin langfristig genutzt werden soll.

Fazit

Bei älteren doppelwandigen Heizöl-Erdtanks ist nicht immer der Tank selbst das Hauptproblem. Häufig besteht die Herausforderung darin, dass die ursprüngliche Überwachungseinrichtung aufgrund von Alterung oder Verformung nicht mehr zuverlässig geprüft werden kann.

Eine vakuumüberwachte Kunststofftank-Innenhülle mit Leckanzeigegerät kann in solchen Fällen eine moderne und dauerhaft überwachte Lösung sein, um die Sicherheit der Heizöllageranlage wiederherzustellen und den weiteren Betrieb zu ermöglichen.

Eine Reinigung beziehungsweise Spülung von Kunststoff-Batterietanks klingt zunächst nach einer sinnvollen Möglichkeit, um Ablagerungen und Verschmutzungen aus einer älteren Heizöllageranlage zu entfernen. In der Praxis ist das Ergebnis einer solchen Spülung jedoch nur eingeschränkt vorhersehbar.

Deshalb möchten wir hier transparent erklären, was bei einer Batterietankspülung tatsächlich möglich ist und warum wir diese Maßnahme nicht mit einem bestimmten Reinigungsergebnis garantieren können.

Wie funktioniert die Spülung von Kunststoff-Batterietanks?

Bei der von uns angebotenen Batterietankspülung wird zunächst das noch vorhandene, gute Heizöl aus der Tankanlage abgepumpt und in dafür vorgesehene Lagerbehälter auf unserem Fahrzeug zwischengelagert.

Anschließend verbleibt eine kleinere Menge Heizöl in der Batterietankanlage. Dieses Heizöl wird mithilfe unserer Pumpe von einem Tank zum nächsten gepumpt und dabei mehrfach durch die Anlage bewegt.

Durch den Druck und die Bewegung des Heizöls können sich Ablagerungen an den Tankwänden und am Tankboden teilweise lösen. Auch dickere oder festere Ablagerungen können dabei teilweise wieder verflüssigt werden, sodass sie anschließend besser abgesaugt werden können.

Das Verfahren kann zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen. Allerdings können wir nicht garantieren, dass sämtliche Ablagerungen und Verschmutzungen vollständig entfernt werden.

Warum können wir kein bestimmtes Reinigungsergebnis garantieren?

Kunststoff-Batterietanks sind häufig mehrere Jahrzehnte alt. Während dieser langen Betriebszeit können sich am Tankboden und an den Tankwänden Ablagerungen bilden.

Wie stark diese Ablagerungen sind und wie fest sie an den Oberflächen haften, lässt sich vor Beginn der Arbeiten häufig nicht zuverlässig beurteilen.

In der Praxis haben wir bereits erlebt, dass sich Verschmutzungen durch die Spülung nicht vollständig lösen ließen. Insbesondere fest haftende oder ältere Ablagerungen können trotz intensiver Spülung teilweise am Tankboden oder an den Tankwänden zurückbleiben.

Deshalb möchten wir unseren Kunden hier keine Reinigung versprechen, deren Ergebnis wir technisch nicht sicher garantieren können.

Bei einer Batterietankspülung garantieren wir daher kein bestimmtes oder messbares Reinigungsergebnis.

Wir halten diese offene Kommunikation für wichtig, damit unsere Kunden bereits vor der Beauftragung wissen, was eine solche Maßnahme leisten kann – und was nicht.

Nicht jede Störung wird durch verschmutztes Heizöl verursacht

Ein weiterer wichtiger Punkt wird bei einer Tankspülung häufig übersehen:

Nicht jede Störung der Heizungsanlage ist auf Verschmutzungen im Tank zurückzuführen.

Wenn beispielsweise die Heizungsanlage wiederholt auf Störung geht, die Heizölversorgung unzuverlässig ist oder sich innerhalb einer Batterietankanlage ungleichmäßige Füllstände bilden, sollte zunächst die tatsächliche Ursache untersucht werden.

Mögliche Ursachen können beispielsweise sein:

• alte oder verstopfte Heizölentnahmearmaturen,

• poröse oder undichte Schläuche,

• Verschmutzte Filter,

• Probleme an der Saugleitung,

• ein veraltetes Zweistrangfiltersystem,

• technische Probleme am Brenner,

• oder tatsächlich Verschmutzungen beziehungsweise Ablagerungen im Tank.

Eine Tankspülung kann deshalb möglicherweise die falsche Maßnahme sein, wenn die eigentliche Ursache der Störung an einer alten Armatur oder einer anderen technischen Komponente liegt.

Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Betreiber Geld für eine Tankreinigung ausgibt, obwohl die eigentliche Ursache des Problems dadurch gar nicht beseitigt wird.

Aus unserer Sicht sollte deshalb nicht einfach nur „der Tank gereinigt“ werden. Sinnvoller ist es, die gesamte Heizöllageranlage und die Heizölversorgung zu betrachten und die wahrscheinliche Ursache der Störung zu ermitteln.

Die eigentliche Schwachstelle ist häufig nicht der Tank selbst

Bei älteren Kunststoff-Batterietankanlagen sollte außerdem berücksichtigt werden, dass nicht nur die Tanks altern.

In der Regel sind auch die Heizölentnahmearmaturen, Schläuche, Dichtungen und Verbindungen genauso alt wie die Batterietanks selbst.

Nach mehreren Jahrzehnten können auch diese Bauteile durch Alterung, Versprödung und Porosität beeinträchtigt sein.

Dadurch können verschiedene Probleme entstehen.

Undichte Heizölentnahmearmaturen

Werden alte Heizölentnahmearmaturen oder deren Schläuche undicht, kann Heizöl austreten.

Je nach Art und Position der Undichtigkeit kann dies außerdem dazu führen, dass die Heizungsanlage nicht mehr zuverlässig mit Heizöl versorgt wird und auf Störung geht.

Verstopfte Heizölentnahmearmaturen

Alte Entnahmearmaturen können außerdem durch Ablagerungen oder Alterungsprodukte beeinträchtigt oder verstopft werden.

Das kann zu:

• einer unzureichenden Heizölversorgung des Brenners,

• Heizungsstörungen,

• ungleichmäßigen Füllständen innerhalb einer Batterietankanlage

und unter bestimmten Umständen sogar zu einer Überfüllung einzelner Tanks führen.

Besonders kritisch kann dies bei älteren Anlagen sein, die noch mit einem Zweistrangfiltersystem betrieben werden.

Warum empfehlen wir häufig den Austausch der Entnahmearmaturen?

Wenn eine ältere Batterietankanlage ohnehin geöffnet und bearbeitet werden muss, empfehlen wir häufig, zumindest die Heizölentnahmearmaturen erneuern zu lassen.

Der entscheidende Vorteil:

Bei einer Spülung ist das Ergebnis hinsichtlich der tatsächlichen Reinigung nicht zuverlässig messbar.

Beim Austausch der Heizölentnahmearmaturen erhält der Betreiber dagegen ein konkretes und
nachvollziehbares Ergebnis:

Die alten, jahrzehntealten Armaturen werden durch neue Bauteile ersetzt.

Damit werden mögliche altersbedingte Schwachstellen beseitigt und die Betriebssicherheit der Anlage kann erhöht werden.

Eine Reinigung kann also möglicherweise vorhandene Ablagerungen reduzieren – sie macht jedoch keine alten Armaturen, Schläuche und Dichtungen wieder neu.

Warum müssen die Entnahmearmaturen für eine Spülung häufig ohnehin ausgebaut werden?

Um Kunststoff-Batterietanks fachgerecht spülen und das Heizöl aus den einzelnen Tanks absaugen zu können, müssen die vorhandenen Heizölentnahmearmaturen häufig ausgebaut werden.

Gerade bei sehr alten Anlagen entsteht dadurch ein zusätzliches Risiko.

Die Armaturen sind oftmals seit mehreren Jahrzehnten eingebaut. Kunststoffteile, Dichtungen und Schläuche können durch Alterung spröde und porös geworden sein.

Beim Ausbau können solche alten Bauteile beschädigt werden oder bereits vorhandene Alterungsschäden sichtbar werden.

Aus diesem Grund können wir für alte Heizölentnahmearmaturen, die im Zuge einer Spülung ausgebaut werden müssen, keine Garantie oder Gewährleistung dafür übernehmen, dass sie anschließend wieder dauerhaft dicht und funktionsfähig eingebaut werden können.

Was ist deshalb unsere Empfehlung?

Wenn eine ältere Kunststoff-Batterietankanlage aufgrund von Ablagerungen oder wiederkehrenden Störungen Probleme bereitet, sollte nicht automatisch nur eine Tankspülung als Lösung betrachtet werden.

Wir empfehlen, zunächst die gesamte Anlage zu betrachten:

• Wie alt sind die Kunststoff-Batterietanks?

• In welchem Zustand befinden sich die Tanks?

• Wie sehen die Heizölentnahmearmaturen und Schläuche aus?

• Gibt es ungleichmäßige Füllstände?

• Wird die Anlage noch mit einem Zweistrangfiltersystem betrieben?

• Gibt es bereits Geruchsbelästigungen oder andere Auffälligkeiten?

• Ist der Zustand des Auffangraums noch ausreichend?

• Gibt es weitere altersbedingte Schwachstellen?

• Liegt die Ursache der Störung tatsächlich im Tank oder möglicherweise an einer anderen
Komponente der Heizölversorgung?

Je nach Zustand der Anlage kann der Austausch der Heizölentnahmearmaturen daher sinnvoller sein als eine reine Tankspülung.

Fazit

Eine Batterietankspülung kann vorhandene Ablagerungen teilweise lösen und entfernen. Sie ist jedoch keine Garantie dafür, dass ein mehrere Jahrzehnte alter Kunststoff-Batterietank anschließend vollständig sauber ist.

Vor allem sollte eine Spülung nicht mit einer technischen Erneuerung der Anlage verwechselt werden. Alte Entnahmearmaturen, Schläuche, Dichtungen und andere Bauteile werden durch eine Spülung nicht jünger.

Wenn eine Heizungsanlage bereits Störungen zeigt oder die Heizölversorgung Probleme bereitet, sollte deshalb zunächst die Ursache ermittelt werden. Eine Tankspülung ist nicht automatisch die richtige Lösung.

Wir empfehlen unseren Kunden daher eine ehrliche und technisch nachvollziehbare
Vorgehensweise:

Wenn eine ältere Batterietankanlage ohnehin bearbeitet werden muss, ist der Austausch der alten Heizölentnahmearmaturen häufig die sinnvollere Investition als eine reine Reinigung.

Damit erhält der Betreiber ein konkretes Ergebnis, reduziert altersbedingte Schwachstellen und erhöht die Betriebssicherheit seiner Heizöllageranlage.

Wir möchten lieber offen darauf hinweisen, dass wir bei einer Batterietankspülung kein bestimmtes Reinigungsergebnis garantieren können, als dem Kunden eine vermeintlich perfekte Reinigung zu versprechen, die sich in der Praxis nicht immer erreichen lässt.

Warum ist der Einbau von schwimmenden Entnahmen bei Batterietanks zielführender als deren
Reinigung?

Weil neue schwimmende Heizölentnahmearmaturen das Heizöl von oben absaugen, die alten Heizölentnahmearmaturen Heizöl vom Tankboden absaugen, wo sich der Dreck absetzt, der Ölschlamm eben. Die neuen, wie der Name schon sagt, schwimmen an der Oberfläche mit einer Art Pose wie beim Angeln und saugen das Heizöl von oben ab, wo in der Regel nur das saubere, gute Heizöl sein sollte. Damit spart man sich in unseren Augen die sowieso zweifelhafte Batterietankspülung.

Kunststoff-Batterietanks bestehen häufig aus mehreren einzelnen Tanks, die miteinander verbunden und gemeinsam befüllt werden.

Bei älteren Batterietankanlagen war häufig nur am ersten Tank in Füllrichtung ein Grenzwertgeber vorhanden. Dieser Grenzwertgeber sollte bei Erreichen des maximal zulässigen Füllstands die Befüllung der gesamten Tankanlage über das Tankfahrzeug abschalten.

Bei der damaligen Planung ging man davon aus, dass sich die Füllstände in den einzelnen Tanks einer Batterietankanlage weitgehend gleichmäßig verhalten.

Die langjährige Praxis hat jedoch gezeigt, dass dies nicht immer der Fall ist.

Warum können ungleichmäßige Füllstände entstehen?

Bei älteren Batterietankanlagen können sich die Füllstände der einzelnen Tanks aus verschiedenen Gründen unterschiedlich entwickeln.

Mögliche Ursachen sind beispielsweise:

• verschmutzte oder zugesetzte Heizölentnahmearmaturen,

• undichte Heizölentnahmearmaturen,

• poröse oder gealterte Schläuche innerhalb der Armaturen,

• Funktionsstörungen der Verbindungsleitungen,

• Probleme oder Verstopfungen in der Füllleitung,

• Veränderungen an den Armaturen durch Alterung.

Insbesondere bei jahrzehntealten Kunststoff-Batterietanks können die in den Tanks befindlichen Schläuche und Dichtungen durch Alterung porös werden.

Dadurch kann es zu unterschiedlichen Füllständen innerhalb der miteinander verbundenen Tanks kommen.

Warum sind ungleichmäßige Füllstände problematisch?

Angenommen, eine Batterietankanlage besteht aus mehreren miteinander verbundenen Tanks und der Grenzwertgeber befindet sich ausschließlich am ersten Tank in Füllrichtung.

Wenn sich dieser Tank beim Befüllen nicht am höchsten Füllstand befindet, kann ein anderer Tank bereits stärker gefüllt sein.

Der Grenzwertgeber am ersten Tank erkennt dann möglicherweise noch keinen maximalen Füllstand, obwohl ein anderer Tank der Anlage bereits deutlich voller ist.

Die Befüllung könnte dadurch fortgesetzt werden.

Im ungünstigsten Fall kann dadurch ein einzelner Tank überfüllt werden, obwohl der Grenzwertgeber der Anlage noch kein Abschaltsignal ausgelöst hat.

Genau dieses mögliche Problem ist einer der Gründe, warum bei Batterietankanlagen die Überwachung der einzelnen Tanks eine wichtige Rolle spielt.

Was ist eine Grenzwertgeberkette?

Eine Grenzwertgeberkette ermöglicht es, mehrere Tanks einer Batterietankanlage in die Überfüllsicherung einzubeziehen.

Zusätzliche Füllstandsbegrenzer beziehungsweise Grenzwertgeber können an den weiteren Tanks installiert und mit dem vorhandenen Grenzwertgeber in Reihe verbunden werden.

Dadurch kann die Befüllung der gesamten Anlage abgeschaltet werden, wenn an einem der überwachten Tanks der maximal zulässige Füllstand erreicht wird.

Das bedeutet vereinfacht:

Nicht nur der erste Tank wird überwacht, sondern auch die weiteren Tanks der Batterietankanlage werden in die Überfüllsicherung einbezogen.

Warum erhöht eine Grenzwertgeberkette die Sicherheit?

Bei einer Batterietankanlage können die einzelnen Tanks nicht dauerhaft als ein einziger großer Behälter mit garantiert gleichen Füllständen betrachtet werden.

Wenn sich die Füllstände aufgrund einer Betriebsstörung unterschiedlich entwickeln, kann ein einzelner Grenzwertgeber am ersten Tank möglicherweise nicht erkennen, dass ein anderer Tank bereits seinen maximal zulässigen Füllstand erreicht hat.

Eine Grenzwertgeberkette berücksichtigt dagegen die weiteren Tanks und kann dadurch einen zusätzlichen Schutz gegen Überfüllschäden bieten.

Gerade bei älteren Batterietankanlagen kann es daher sinnvoll sein, die vorhandene Überfüllsicherung überprüfen und gegebenenfalls modernisieren zu lassen.

Was sind die Vorteile für den Betreiber?

Eine korrekt ausgeführte und zugelassene Grenzwertgeberkette kann:

• die einzelnen Tanks stärker in die Überfüllsicherung einbeziehen,

• das Risiko einer Überfüllung einzelner Tanks reduzieren,

• die Betriebssicherheit der Batterietankanlage erhöhen,

• die Auswirkungen ungleichmäßiger Füllstände berücksichtigen,

• und die Sicherheit beim Befüllen der Anlage verbessern.

Wichtig: Nicht jede Batterietankanlage ist gleich

Welche Überfüllsicherung erforderlich ist, hängt unter anderem von der konkreten Tankanlage, den vorhandenen Armaturen, dem Baujahr, dem Tanktyp und den geltenden technischen beziehungsweise rechtlichen Anforderungen ab.

Deshalb sollte eine Nachrüstung nicht pauschal, sondern anhand der tatsächlich vorhandenen Anlage beurteilt werden.

Bei älteren Batterietankanlagen empfehlen wir daher, insbesondere die Heizölentnahmearmaturen, die Füllleitung, die vorhandene Überfüllsicherung und die Füllstände der einzelnen Tanks überprüfen zu lassen.

Fazit

Die Grenzwertgeberkette ist eine Weiterentwicklung der Überfüllsicherung bei Batterietankanlagen.

Während bei älteren Anlagen häufig nur ein Grenzwertgeber am ersten Tank vorhanden war, können durch zusätzliche Füllstandsbegrenzer auch die weiteren Tanks in die Überfüllsicherung einbezogen werden.

Gerade weil sich bei älteren Batterietankanlagen die Füllstände im Laufe der Betriebsjahre unterschiedlich entwickeln können, bietet die Überwachung mehrerer Tanks einen zusätzlichen Sicherheitsvorteil und kann das Risiko von Überfüllschäden reduzieren.

Warum sind Grenzwertgeberketten bei Batterietankanlagen sinnvoll?

Bei älteren Kunststoff-Batterietankanlagen befindet sich häufig nur ein Grenzwertgeber am ersten Tank in Füllrichtung. Dieser Grenzwertgeber soll bei der Befüllung die gesamte Anlage vor einer Überfüllung schützen.

Das funktioniert allerdings nur dann zuverlässig, wenn sich der Füllstand in allen miteinander verbundenen Tanks gleichmäßig entwickelt. Genau das ist bei älteren Batterietankanlagen nicht immer gewährleistet.

Warum können unterschiedliche Füllstände entstehen?

Mit zunehmendem Alter können verschiedene Bauteile der Tankanlage verschleißen oder ihre Funktion verändern. Beispielsweise können Heizölentnahmearmaturen verschmutzen, Schläuche porös oder undicht werden oder Leitungen teilweise verstopfen.

Dadurch kann es passieren, dass das Heizöl nicht mehr gleichmäßig zwischen den einzelnen Tanks verteilt wird. Ein Tank kann dann beispielsweise deutlich voller sein als die übrigen Tanks.

Das Problem: Befindet sich der einzige Grenzwertgeber an einem anderen Tank, erkennt dieser möglicherweise nicht rechtzeitig, dass ein anderer Tank bereits seinen maximal zulässigen Füllstand erreicht hat.

Was passiert bei einer ungleichmäßigen Befüllung?

Stellen wir uns beispielsweise eine Batterietankanlage mit mehreren miteinander verbundenen Tanks vor. Der Grenzwertgeber befindet sich am ersten Tank in Füllrichtung.

Wenn dieser Tank aufgrund einer Störung beispielsweise erst zu 80 % gefüllt ist, während ein anderer Tank bereits deutlich voller ist, kann die Befüllung weiterlaufen. Der Grenzwertgeber am ersten Tank hat seinen Abschaltpunkt noch nicht erreicht.

Der vollere Tank kann dadurch im ungünstigsten Fall überfüllt werden.

Eine Überfüllung von Heizöltanks kann erhebliche Folgen haben. Ausgetretenes Heizöl kann beispielsweise in einen Auffangraum gelangen oder bei einer beschädigten bzw. nicht mehr ausreichend funktionierenden Rückhalteeinrichtung in den Boden und damit letztlich in das Grundwasser gelangen.

Was macht eine Grenzwertgeberkette?

Eine Grenzwertgeberkette erweitert die Überwachung auf die weiteren Tanks der Batterietankanlage.

Die zusätzlichen Füllstandsbegrenzer werden mit dem vorhandenen Grenzwertgeber verbunden. Dadurch kann die Befüllung der gesamten Anlage abgeschaltet werden, sobald einer der überwachten Tanks seinen maximal zulässigen Füllstand erreicht.

Damit ist nicht mehr nur der Tank mit dem ursprünglichen Grenzwertgeber für die Abschaltung maßgeblich.

Die Grenzwertgeberkette berücksichtigt damit besser die tatsächliche Situation einer Batterietankanlage, bei der sich die Füllstände im Laufe der Betriebszeit möglicherweise unterschiedlich entwickeln können.

Mehr Sicherheit beim Befüllen

Der wesentliche Vorteil einer Grenzwertgeberkette besteht deshalb darin, dass mehrere Tanks einer Batterietankanlage in die Überwachung der Befüllung einbezogen werden.

Das erhöht die Betriebssicherheit und reduziert das Risiko, dass ein einzelner Tank aufgrund ungleichmäßiger Füllstände unbemerkt überfüllt wird.

Gerade bei älteren Batterietankanlagen kann es daher sinnvoll sein, die vorhandene Befüllsicherheit überprüfen zu lassen und zu prüfen, ob eine Erweiterung mit zusätzlichen Füllstandsbegrenzern bzw. einer Grenzwertgeberkette sinnvoll oder erforderlich ist.

Warum ist eine Überprüfung älterer Batterietankanlagen besonders sinnvoll?

Bei einer älteren Anlage sollte nicht nur der Zustand der Tanks betrachtet werden. Auch die gesamte Tanktechnik spielt eine wichtige Rolle.

Dazu gehören unter anderem:

• Grenzwertgeber und Füllstandsbegrenzer

• Heizölentnahmearmaturen

• Füllleitung

• Entlüftungsleitung

• Tankinhaltsanzeigen

• Vor- und Rücklaufleitungen

• Filter und Sicherheitseinrichtungen

Gerade das Zusammenspiel dieser Komponenten entscheidet darüber, wie sicher eine Batterietankanlage betrieben werden kann.

Unsere Empfehlung: Lassen Sie bei älteren Batterietankanlagen nicht nur die Tanks selbst beurteilen, sondern die gesamte Anlage einschließlich der Befüll- und Sicherheitseinrichtungen überprüfen. So können mögliche Schwachstellen frühzeitig erkannt und geeignete Maßnahmen zur Erhöhung der Betriebssicherheit getroffen werden.

Woran erkennt man, dass eine Batterietankanlage ungleichmäßige Füllstände hat?

Bei einer Batterietankanlage mit mehreren miteinander verbundenen Heizöltanks sollte sich das Heizöl normalerweise möglichst gleichmäßig auf die einzelnen Tanks verteilen.

Bei älteren Anlagen kann es jedoch vorkommen, dass die Füllstände mit der Zeit deutlich voneinander abweichen. Das sollte nicht einfach ignoriert werden, denn ungleichmäßige Füllstände können auf technische Probleme an der Tankanlage hinweisen.

Wie erkennt man unterschiedliche Füllstände?

Am einfachsten lässt sich dies feststellen, wenn jeder Tank über eine eigene Tankinhaltsanzeige verfügt.

Sind beispielsweise vier Tanks miteinander verbunden und zeigen drei Tanks ungefähr den gleichen Füllstand, während ein Tank deutlich voller oder leerer ist, sollte die Ursache überprüft werden.

Je größer der Unterschied zwischen den einzelnen Tanks ist, desto genauer sollte die Anlage kontrolliert werden.

Welche Ursachen können ungleichmäßige Füllstände haben?

Dafür kommen verschiedene Ursachen infrage. Besonders bei älteren Kunststoff-Batterietanks
können beispielsweise folgende Probleme auftreten:

• verschmutzte oder teilweise verstopfte Heizölentnahmearmaturen,

• poröse oder undichte Schläuche innerhalb der Entnahmearmaturen,

• altersbedingte Undichtigkeiten,

• verstopfte oder beeinträchtigte Leitungen,

• Veränderungen an der Füll- oder Entnahmeleitung,

• unterschiedliche hydraulische Widerstände innerhalb der Tankanlage oder

• sonstige technische Veränderungen, die im Laufe der Betriebszeit entstanden sind.

Gerade bei älteren Anlagen können die Heizölentnahmearmaturen ein wesentlicher Schwachpunkt sein. Diese Bauteile sind häufig genauso alt wie die Tanks selbst und können nach Jahrzehnten durch Alterung, Verschmutzung und Materialermüdung beeinträchtigt sein.

Warum sind ungleichmäßige Füllstände problematisch?

Ungleichmäßige Füllstände können nicht nur ein Hinweis auf eine technische Störung sein, sondern auch die Sicherheit beim Befüllen der Anlage beeinflussen.

Bei älteren Batterietankanlagen befindet sich häufig nur ein Grenzwertgeber am ersten Tank in Füllrichtung. Dieser soll die Befüllung der gesamten Anlage abschalten.

Wenn sich die Füllstände jedoch nicht mehr gleichmäßig verteilen, kann ein anderer Tank bereits deutlich voller sein als der Tank, an dem sich der Grenzwertgeber befindet.

Dadurch kann die Sicherheitseinrichtung möglicherweise nicht so reagieren, wie es bei gleichmäßigen Füllständen vorgesehen wäre.

Aus diesem Grund können bei bestimmten Batterietankanlagen zusätzliche Füllstandsbegrenzer bzw. eine Grenzwertgeberkette sinnvoll sein. Damit können auch die weiteren Tanks in die Überwachung des maximal zulässigen Füllstands einbezogen werden.

Was können ungleichmäßige Füllstände über die Heizölentnahme aussagen?

Auch während des normalen Heizungsbetriebs können unterschiedliche Füllstände auf ein Problem mit den Entnahmearmaturen oder der Verbindung zwischen den Tanks hindeuten.

Wenn beispielsweise ein Tank deutlich schneller leer wird als die übrigen Tanks oder ein Tank dauerhaft einen wesentlich höheren Füllstand aufweist, sollte die Ursache fachgerecht überprüft werden.

Bei einer älteren Anlage sollte insbesondere kontrolliert werden, ob die Heizölentnahmearmaturen und die daran angeschlossenen Schläuche noch zuverlässig funktionieren.

Können schwimmende Entnahmen helfen?

Je nach Aufbau und Zustand der Anlage kann der Einbau moderner schwimmender Heizölentnahmen eine sinnvolle Maßnahme sein.

Eine schwimmende Entnahme nimmt das Heizöl nicht direkt vom tiefsten Punkt des Tanks auf, sondern entnimmt es näher an der Oberfläche. Dadurch wird vermieden, dass sich am Tankboden befindliche Ablagerungen und Ölschlamm unnötig in Richtung Brenner bewegen.

Ob schwimmende Entnahmen für eine konkrete Batterietankanlage geeignet sind, muss jedoch anhand des vorhandenen Tanktyps und der bestehenden Tanktechnik beurteilt werden.

Was sollten Betreiber tun?

Wenn bei einer Batterietankanlage deutlich unterschiedliche Füllstände festgestellt werden, sollte die Ursache nicht einfach durch häufigeres Nachfüllen übergangen werden.

Wir empfehlen, die Anlage fachgerecht überprüfen zu lassen. Dabei können unter anderem
folgende Komponenten betrachtet werden:

• Füllstände aller einzelnen Tanks,

• Tankinhaltsanzeigen,

• Heizölentnahmearmaturen,

• Schläuche und Verbindungen,

• Füllleitung,

• Vor- und Rücklaufleitungen,

• Grenzwertgeber,

• vorhandene Füllstandsbegrenzer,

• Zustand der Tanks und

• allgemeiner Zustand der Tankanlage.

Unser Fazit

Unterschiedliche Füllstände sind bei einer älteren Batterietankanlage kein Zustand, den man grundsätzlich als normal ansehen sollte.

Sie können auf Verschmutzungen, Verschleiß, Undichtigkeiten oder andere technische Probleme hinweisen.

Eine regelmäßige Kontrolle der einzelnen Tankinhaltsanzeigen kann deshalb helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Je früher eine Auffälligkeit erkannt wird, desto einfacher lässt sich häufig feststellen, wo die Ursache liegt und welche Maßnahme tatsächlich erforderlich ist.

Unser Ziel sollte dabei nicht sein, möglichst viele Bauteile auszutauschen, sondern die tatsächliche Ursache zu finden und gezielt die Maßnahme umzusetzen, die die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Heizöllageranlage verbessert.

Grenzwertgeber sind wichtige Sicherheitseinrichtungen von Heizöllageranlagen. Sie arbeiten zusammen mit der Abfüllsicherung des Tankwagens und sorgen dafür, dass der Befüllvorgang rechtzeitig vor Erreichen des zulässigen Füllstands automatisch beendet wird. (DIBt)

Bei älteren Heizöltankanlagen findet man teilweise noch Grenzwertgeber älterer Bauart. Diese unterscheiden sich konstruktiv deutlich von moderneren Ausführungen.

Bei bestimmten älteren Grenzwertgebern befindet sich der temperaturabhängige Widerstand in einer Kunststoffhülse, die lediglich mit kleinen Öffnungen versehen ist. Der Grundgedanke war, dass das Heizöl beim Befüllen durch diese Öffnungen an den Sensor gelangen und ihn ausreichend abkühlen kann.

Die Erfahrung aus der Praxis hat jedoch gezeigt, dass sich solche Öffnungen im Laufe der Zeit durch Verschmutzungen, Ablagerungen oder biologische Verunreinigungen teilweise zusetzen können. Dadurch kann die für die ordnungsgemäße Funktion notwendige Umströmung des Sensors beeinträchtigt werden.

Das ist deshalb problematisch, weil der Grenzwertgeber eine entscheidende Funktion beim Schutz vor Überfüllungen übernimmt.

Warum sind moderne Grenzwertgeber vorteilhafter?

Neuere Bauformen sind konstruktiv so ausgeführt, dass der Sensor besser vom Heizöl umströmt werden kann. Je nach zugelassener Bauform verfügen sie beispielsweise über eine unten offene und seitlich geschlitzte bzw. entsprechend ausgeführte Schutzhülse.

Dadurch wird die Funktionssicherheit gegenüber bestimmten älteren Bauformen verbessert und das Risiko reduziert, dass die für die Funktion erforderlichen Öffnungen durch Ablagerungen beeinträchtigt werden.

Welche Ausführung für eine konkrete Anlage geeignet und zulässig ist, muss anhand des vorhandenen Grenzwertgebers, des Tanks und der jeweiligen Zulassung bzw. des Verwendbarkeitsnachweises beurteilt werden. Grenzwertgeber sind wasserrechtlich relevante Sicherheitseinrichtungen und müssen entsprechend den für sie geltenden Nachweisen und Vorgaben geprüft werden. (DIBt)

Warum kann sich ein Austausch wirtschaftlich lohnen?

Bei älteren Grenzwertgebern können je nach Bauart und Verwendbarkeitsnachweis zusätzliche regelmäßige Prüf-, Wartungs- oder Reinigungsarbeiten erforderlich sein.

Aus unserer Sicht kann deshalb ein Austausch auf eine moderne, für die vorhandene Anlage geeignete Bauform sinnvoll sein. Dabei sollte nicht nur der Preis des neuen Grenzwertgebers betrachtet werden, sondern auch der langfristige Wartungsaufwand und die zusätzliche Betriebssicherheit.

Wichtig: Ob ein vorhandener alter Grenzwertgeber tatsächlich ausgetauscht werden sollte oder unter welchen Bedingungen er weiter betrieben werden darf, sollte immer anhand der konkreten Anlage und des zugehörigen Verwendbarkeitsnachweises beurteilt werden.

Wir prüfen gerne, welche Ausführung bei Ihrer Heizöllageranlage vorhanden ist und welche Lösung technisch und rechtlich für Ihre Anlage sinnvoll ist.

Eine Tankinhaltsanzeige ermöglicht es, den Füllstand eines Heizöltanks schnell und unkompliziert abzulesen.

Gerade bei Batterietankanlagen mit mehreren miteinander verbundenen Tanks ist es jedoch wichtig, jeden einzelnen Tank separat beurteilen zu können.

Eine gut ablesbare Tankinhaltsanzeige mit passender Umrechnungstabelle hilft dabei, den angezeigten Füllstand in eine tatsächliche Heizölmenge umzurechnen. So lässt sich beispielsweise erkennen, wie viele Liter Heizöl sich ungefähr in einem Tank befinden.

Warum reicht eine gemeinsame Anzeige bei Batterietanks nicht immer aus?

Bei älteren Batterietankanlagen wird häufig davon ausgegangen, dass sich das Heizöl in allen miteinander verbundenen Tanks gleichmäßig verteilt.

In der Praxis können sich jedoch im Laufe der Betriebszeit unterschiedliche Füllstände entwickeln. Ursachen können beispielsweise verschmutzte oder verschlissene Entnahmearmaturen, Undichtigkeiten, Verstopfungen oder andere technische Veränderungen an der Tankanlage sein.

Wenn jeder Tank über eine eigene Tankinhaltsanzeige verfügt, lassen sich solche Unterschiede wesentlich leichter erkennen.

Das ist besonders wichtig, weil ungleichmäßige Füllstände bei Batterietankanlagen ein Hinweis auf eine technische Störung sein können und bei der Befüllung unter ungünstigen Umständen auch das Risiko einer Überfüllung erhöhen können.

Warum ist die Umrechnungstabelle wichtig?

Viele mechanische Tankinhaltsanzeiger zeigen nicht unmittelbar die vorhandene Heizölmenge in Litern an, sondern beispielsweise eine Höhe in Zentimetern.

Mithilfe einer passenden Umrechnungstabelle lässt sich der gemessene Füllstand der jeweiligen Tankform und Tankgröße zuordnen.

Damit können Betreiber und Heizöllieferanten wesentlich einfacher feststellen:

• wie viel Heizöl noch vorhanden ist,

• wann eine Nachbestellung sinnvoll ist,

• ob die einzelnen Tanks einer Batterietankanlage annähernd gleiche Füllstände aufweisen,

• ob ungewöhnliche Unterschiede zwischen einzelnen Tanks bestehen und

• ob sich der Füllstand nach einer Befüllung plausibel entwickelt hat.

Warum ist die Anzeige auch für andere Personen wichtig?

Eine eindeutig ablesbare Tankinhaltsanzeige ist nicht nur für den Betreiber hilfreich.

Auch Heizöllieferanten, Fachbetriebe, Sachverständige oder – im Notfall – Einsatzkräfte können dadurch schneller erkennen, wie viel Heizöl sich in der Anlage befindet.

Gerade in einer Schadens- oder Notsituation ist es hilfreich, wenn nicht erst aufwendig ermittelt werden muss, welcher Tank wie voll ist.

Unser Fazit

Eine Tankinhaltsanzeige ist mehr als nur eine Anzeige dafür, wann Heizöl nachbestellt werden muss.

Bei Batterietankanlagen kann die Einzelanzeige jedes Tanks dabei helfen, ungleiche Füllstände frühzeitig zu erkennen und damit mögliche technische Probleme schneller festzustellen.

Wir empfehlen deshalb, bei älteren Batterietankanlagen zu überprüfen, ob an jedem Tank eine funktionierende und gut ablesbare Tankinhaltsanzeige vorhanden ist und ob die dazugehörige Umrechnungstabelle noch vorhanden und für den jeweiligen Tank geeignet ist.

Ein Antiheberventil – auch Hebersicherung genannt – ist eine Sicherheitseinrichtung in der HeizölEntnahmeleitung. Es soll verhindern, dass Heizöl allein aufgrund der geodätischen Höhe bzw. eines möglichen Heber-Effekts unkontrolliert aus dem Tank ausläuft.

Das ist insbesondere dann wichtig, wenn sich Teile der Heizölleitung unterhalb des Heizölspiegels im Tank befinden. Denn auch wenn die Heizung nicht läuft, kann unter bestimmten Voraussetzungen durch den Höhenunterschied ein selbstständiger Heizölfluss entstehen.

Ein zugelassenes Antiheberventil ist im Ruhezustand geschlossen. Wird die Heizölförderpumpe eingeschaltet, entsteht in der Saugleitung ein Unterdruck. Dieser bewirkt – abhängig von der Bauart des Ventils – das Öffnen der Hebersicherung, sodass Heizöl zum Brenner gefördert werden kann. Wird die Förderpumpe abgeschaltet oder fällt der für die Öffnung erforderliche Unterdruck beispielsweise durch eine Undichtigkeit der Saugleitung weg, schließt das Ventil wieder. (DIBt)

Warum ist das wichtig?

Ohne eine geeignete Hebersicherung kann bei einer ungünstigen Leitungsführung ein unkontrollierter Heizölaustritt nicht allein deshalb ausgeschlossen werden, weil die Heizung ausgeschaltet ist.

Eine Undichtigkeit in der Heizölleitung kann beispielsweise durch alternde Schläuche, Armaturen, Verbindungen oder Beschädigungen entstehen. Das Antiheberventil stellt dabei eine zusätzliche Sicherheitseinrichtung dar, die den Heizölfluss bei nicht laufender Förderpumpe unterbindet.

Besonders sinnvoll ist die Betrachtung einer solchen Sicherung bei älteren Heizölverbraucheranlagen, bei denen sich Leitungen über lange Strecken oder auf unterschiedlichen Höhen zwischen Tank und Brenner befinden.

Was passiert bei einer Undichtigkeit der Saugleitung?

Bei einer Undichtigkeit in einer Saugleitung kann Luft in das Leitungssystem gelangen. Dadurch kann die Brennerpumpe unter Umständen nicht mehr ordnungsgemäß Heizöl fördern und der Brenner geht auf Störung.

Gleichzeitig kann eine geeignete Hebersicherung verhindern, dass nach dem Abschalten der Heizung weiterhin Heizöl aufgrund eines Heber-Effekts in Richtung der undichten Stelle nachströmt.

Damit kann eine solche Sicherheitseinrichtung dazu beitragen, die Folgen einer Leckage zu begrenzen.

Wichtig: Ein Antiheberventil ersetzt keine regelmäßige Kontrolle der Tankanlage und der Heizölleitungen. Eine undichte Leitung muss fachgerecht repariert werden.

Das DIBt führt verschiedene zugelassene Antiheber- bzw. Heberschutzventile für HeizölEntnahmeleitungen. Welche Ausführung geeignet ist, hängt von der konkreten Anlage und dem jeweiligen Verwendbarkeitsnachweis ab. (DIBt)

Bei älteren Heizölverbraucheranlagen findet man häufig noch sogenannte Zweistrangsysteme.

Beim Zweistrangsystem wird mehr Heizöl vom Brenner angesaugt, als tatsächlich für die Verbrennung benötigt wird. Das nicht benötigte Heizöl wird über eine separate Rücklaufleitung wieder zurück zum Tank geführt.

Dadurch befindet sich neben der Saugleitung eine weitere ölführende Leitung, die unter bestimmten Betriebsbedingungen unter Druck stehen kann.

Gerade bei älteren Anlagen kann diese zusätzliche Rücklaufleitung ein vermeidbares Sicherheitsrisiko darstellen.

Welche Probleme kann eine alte Rücklaufleitung verursachen?

Ein typisches Problem älterer Anlagen sind gealterte Kunststoff-Entnahmearmaturen, Schläuche und Leitungsverbindungen.

Werden solche Bauteile im Laufe der Jahrzehnte porös, spröde oder undicht, kann Heizöl austreten.

Besonders kritisch ist eine Undichtigkeit an einer Rücklaufleitung, weil der Brenner dadurch nicht zwangsläufig sofort auf Störung gehen muss. Die Heizung kann unter Umständen weiterlaufen, während Heizöl über die beschädigte Stelle austritt.

Das kann problematisch sein, wenn die Anlage längere Zeit unbeaufsichtigt ist – beispielsweise während eines Urlaubs.

Ein besonders kritischer Fall: Rücklaufleitung im Erdreich

Noch problematischer kann eine beschädigte Rücklaufleitung sein, wenn diese im Erdreich verlegt wurde.

Wird beispielsweise bei späteren Arbeiten auf dem Grundstück – etwa beim Setzen eines Zaunes – eine unterirdische Rücklaufleitung oder deren Schutzrohr beschädigt, kann Heizöl unter Umständen unbemerkt in den Boden gelangen.

Wenn gleichzeitig die Saugleitung weiterhin funktioniert, kann der Brenner weiterlaufen und die Störung wird möglicherweise nicht sofort erkannt.

Ein solcher Schaden kann lange unbemerkt bleiben und sich beispielsweise erst durch einen ungewöhnlich hohen Heizölverbrauch bemerkbar machen.

Gerade bei wassergefährdenden Stoffen wie Heizöl ist ein unkontrollierter Austritt unbedingt zu vermeiden. Rückhalteeinrichtungen und Sicherheitseinrichtungen dienen genau diesem Schutz. (DIBt)

Ein weiteres Problem bei Batterietankanlagen: die selbstständige Überfüllung

Bei älteren Batterietankanlagen kann ein Zweistrangsystem unter ungünstigen Bedingungen zusätzlich problematisch werden.

Wenn beispielsweise die Hauptentnahmearmatur eines Tanks verstopft und der Brenner aus diesem Tank kein Heizöl mehr entnehmen kann, wird über die Rücklaufleitung weiterhin Heizöl in die Anlage zurückgeführt.

Je nach Aufbau der Anlage kann dadurch Heizöl in einen Tank zurückgeführt werden, aus dem gleichzeitig kein Heizöl mehr entnommen wird.

Im ungünstigsten Fall kann sich dadurch der Füllstand eines einzelnen Tanks immer weiter erhöhen.

Eine solche Situation kann bei einer älteren Batterietankanlage mit ungleichmäßigen Füllständen besonders kritisch werden.

Was ist der Unterschied beim Einstrangsystem?

Beim Einstrangsystem wird nur so viel Heizöl aus dem Tank angesaugt, wie der Brenner tatsächlich benötigt.

Das nicht benötigte Heizöl wird nicht mehr über eine separate Rücklaufleitung bis zum Tank zurückgeführt.

Der Rücklauf des Brenners wird stattdessen innerhalb des Filtersystems wieder in die Saugleitung eingespeist.

Damit entfällt die zusätzliche, zum Tank führende Rücklaufleitung.

Warum erhöht das die Betriebssicherheit?

Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass die zusätzliche Rücklaufleitung zum Tank nicht mehr benötigt wird.

Dadurch gibt es auch keine separate, zum Tank führende ölführende Rücklaufleitung mehr, die beispielsweise durch Alterung, Korrosion oder mechanische Beschädigung undicht werden könnte.

Bei einer Undichtigkeit der Saugleitung kann Luft in das System gelangen. Dadurch kann der Brenner unter Umständen auf Störung gehen.

Die Störung wird damit deutlich schneller erkennbar, als wenn eine separate Rücklaufleitung undicht wird und der Brenner trotzdem weiterläuft.

Zusätzlich kann eine geeignete Hebersicherung in der Entnahmeleitung verhindern, dass Heizöl bei stillstehender Förderpumpe unkontrolliert aushebert. (DIBt)

Was passiert mit der alten Rücklaufleitung?

Wird eine Zweistranganlage auf ein Einstrangsystem umgebaut, wird die bisher zum Tank führende Rücklaufleitung nicht mehr benötigt.

Je nach Zustand und Ausführung kann sie nach vollständiger Entleerung und fachgerechter Sicherung beispielsweise als Reserveleitung im Gebäude verbleiben oder vollständig demontiert und entsorgt werden.

Welche Variante sinnvoll ist, sollte vor Ort beurteilt werden.

Welche weiteren Vorteile hat ein Einstrangsystem?

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Heizöl nicht mehr ständig zwischen Brenner und Tank hin- und hergepumpt wird.

Beim Zweistrangsystem wird ein Teil des angesaugten Heizöls nach dem Filter wieder zurück in den Tank geführt, obwohl dieses Heizöl gar nicht verbrannt wurde.

Beim Einstrangsystem wird dagegen grundsätzlich nur die tatsächlich benötigte Heizölmenge aus dem Tank entnommen.

Das kann verschiedene Vorteile haben:

• weniger unnötige Umwälzung des Heizöls,

• weniger Bewegung des Heizöls im Tank,

• weniger Rückführung von Heizöl in den Tank,

• geringere Belastung der Filteranlage durch unnötige Umwälzung,

• Wegfall der separaten Rücklaufleitung zum Tank,

• weniger potenzielle Leckagestellen,

• bessere Überwachung des Saugsystems und

• bei geeigneten Anlagen unter Umständen eine Reduzierung von Heizölgerüchen.

Gerade der letzte Punkt kann bei älteren Anlagen interessant sein. Beim Zweistrangsystem wird das nicht benötigte Heizöl wieder in den Tank zurückgeführt. Beim Rücklauf kann es zu zusätzlicher Bewegung und Verwirbelung des Heizöls kommen. Dadurch können vorhandene Heizöldämpfe bzw. Geruchsbelastungen unter Umständen verstärkt wahrgenommen werden.

Eine Geruchsbelastung kann allerdings auch viele andere Ursachen haben und lässt sich nicht grundsätzlich allein durch den Umbau auf Einstrangbetrieb beseitigen.

Warum empfehlen wir den Umbau gerade bei älteren Anlagen?

Bei einer jahrzehntealten Heizölverbraucheranlage sollte nicht nur der Zustand des Tanks betrachtet werden.

Auch die Rohrleitungen, Entnahmearmaturen, Schläuche, Filter und Sicherheitseinrichtungen unterliegen einem Alterungsprozess.

Wenn eine alte Zweistranganlage ohnehin überarbeitet werden muss, kann deshalb geprüft werden, ob ein Umbau auf ein Einstrangsystem sinnvoll und technisch möglich ist.

Dabei sollte die komplette Anlage betrachtet werden:

• Zustand der Heizölentnahmearmaturen,

• Zustand der Vor- und Rücklaufleitungen,

• Leitungsführung,

• vorhandene Hebersicherung,

• Filteranlage,

• Tanktyp und Tankzulassung,

• vorhandene Sicherheitseinrichtungen,

• Zustand der Batterietanks,

• vorhandene Grenzwertgeber und

• gegebenenfalls vorhandene Grenzwertgeberketten.

Nicht jede Anlage kann pauschal nach demselben Schema umgebaut werden. Maßgeblich sind die konkrete Tankanlage, deren Zulassung bzw. Verwendbarkeitsnachweise und die geltenden technischen und wasserrechtlichen Anforderungen. Bei bestimmten Tanksystemen ist die Entnahme ausdrücklich als Einstrangsystem vorgesehen; bei anderen können Zweistrangsysteme unter bestimmten Bedingungen zulässig sein. (DIBt)

Unser Fazit

Das Einstrangsystem reduziert die Anzahl der ölführenden Leitungen und damit auch mögliche Schwachstellen der Anlage.

Insbesondere bei älteren Heizölverbraucheranlagen kann der Umbau deshalb eine sinnvolle Maßnahme sein, um die Betriebssicherheit zu erhöhen und potenzielle Leckagerisiken zu reduzieren.

In Verbindung mit einer geeigneten Hebersicherung entsteht ein System, bei dem eine Undichtigkeit in der Saugleitung wesentlich schneller zu einer Betriebsstörung führen kann und gleichzeitig ein unkontrolliertes Aushebern des Heizöls verhindert werden soll.

Wir empfehlen deshalb, bei älteren Zweistranganlagen prüfen zu lassen, ob ein Umbau auf ein modernes Einstrangfiltersystem technisch möglich und für die konkrete Anlage sinnvoll ist.

25.Wozu braucht man eine Berstsicherung?
Eine Berstsicherung dient dem Schutz eines Heizöllagertanks vor unzulässig hohen Überdrücken. Sie kann insbesondere bei bestimmten vor Ort geschweißten Stahltanks, GFK-Batterietanks und Erdtanks erforderlich bzw. sinnvoll sein.

Beim Befüllen eines Heizöltanks wird gleichzeitig Luft aus dem Tank verdrängt. Diese Luft muss über die dafür vorgesehene Entlüftungs- bzw. Luftleitung sicher abgeführt werden. Ist diese Leitung beispielsweise durch Korrosion, Verschmutzungen, Insekten, Tiere, Fremdkörper oder andere Einflüsse teilweise oder vollständig blockiert, kann der erforderliche Luftaustausch beeinträchtigt werden.

Dadurch kann beim Befüllen ein unzulässiger Überdruck im Tank entstehen. Im schlimmsten Fall kann dies zu einer Beschädigung oder Verformung des Tanks führen.

Eine Berstsicherung stellt eine zusätzliche Sicherheitseinrichtung dar. Sie kann bei einem unzulässig hohen Druck öffnen und dadurch den Tank vor einer Beschädigung schützen.

Warum ist eine Berstsicherung sinnvoll?

Die Berstsicherung ersetzt keine funktionierende Entlüftungsleitung. Sie ist vielmehr als zusätzliche Sicherheitseinrichtung zu verstehen.

Gerade bei älteren Heizöllageranlagen sollte deshalb überprüft werden, ob:

• die Entlüftungsleitung frei und funktionsfähig ist,

• die Leitungsführung noch den Anforderungen entspricht,

• die Tankentlüftung ausreichend dimensioniert ist,

• die vorhandenen Sicherheitseinrichtungen noch dem aktuellen technischen und rechtlichen Stand entsprechen und

• eine Berstsicherung für die konkrete Tankanlage erforderlich oder sinnvoll ist.

Eine regelmäßige Kontrolle der gesamten Tankanlage kann helfen, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und das Risiko von Überfüll- oder Druckschäden zu reduzieren.

Der Bajonett-Füllanschluss ist heute bei vielen neu errichteten Heizöllageranlagen beziehungsweise bei entsprechenden Änderungen an bestehenden Anlagen die übliche moderne Anschlusslösung. Ob und wann ein bestimmter Füllanschluss vorgeschrieben ist, hängt von der konkreten Anlage und den jeweils geltenden technischen und rechtlichen Anforderungen ab.

Bei älteren Anlagen findet man häufig noch Füllanschlüsse mit Gewinde. Beim Befüllen muss hierbei gegebenenfalls zunächst ein entsprechendes Übergangsstück am Tankwagen angeschlossen werden.

Der Bajonett-Füllanschluss ermöglicht dagegen eine schnelle und standardisierte Verbindung mit dem Füllschlauch des Tankwagens.

Welche Vorteile bietet ein Bajonett-Füllanschluss?

Ein moderner Bajonett-Füllanschluss bietet unter anderem folgende Vorteile:

• schnelle und unkomplizierte Verbindung des Füllschlauchs,

• kein zusätzliches Übergangsstück erforderlich,

• weniger zusätzliche Verbindungsstellen,

• geringerer Montageaufwand bei der Heizöllieferung,

• Verringerung möglicher Fehlerquellen beim Anschließen,

• sichere und standardisierte Verbindung zwischen Tankanlage und Tankwagen.

Jede zusätzliche Verbindung stellt grundsätzlich eine weitere potenzielle Dichtstelle dar. Durch den Wegfall eines zusätzlichen Übergangsstücks kann daher die Anzahl der Verbindungsstellen reduziert werden.

Gerade bei einer Erneuerung oder wesentlichen Änderung einer Heizöllageranlage sollte deshalb geprüft werden, ob der vorhandene Füllanschluss noch den aktuellen Anforderungen entspricht oder ob eine Modernisierung sinnvoll bzw. erforderlich ist.

Doppelwandige Füllrohre dienen vor allem dem zusätzlichen Schutz vor unbemerktem Austritt von Heizöl.

Bei älteren Heizöllageranlagen wurden häufig einwandige Füllrohre eingesetzt. Diese können insbesondere bei längerer Betriebsdauer durch Korrosion beschädigt werden. Das gilt sowohl für Leitungsabschnitte im Erdreich als auch – abhängig von den örtlichen Bedingungen – für Leitungen, die im Mauerwerk verlegt sind.

Im Erdreich wirken Feuchtigkeit, Niederschlag und weitere Umwelteinflüsse dauerhaft auf das Material ein. Dadurch kann es über viele Jahre zu Korrosion und schließlich zu Undichtigkeiten kommen.

Warum ist ein doppelwandiges Füllrohr sicherer?

Bei einem doppelwandigen Füllrohr befindet sich das eigentliche Füllrohr innerhalb eines zusätzlichen Schutzrohres.

Sollte das innere Füllrohr undicht werden, kann austretendes Heizöl durch die zusätzliche Schutzebene aufgefangen bzw. kontrolliert abgeführt werden. Dadurch besteht eine deutlich bessere Möglichkeit, eine Undichtigkeit zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Bei einem einfachen, einwandigen Füllrohr besteht dagegen grundsätzlich die Gefahr, dass Heizöl bei einer Beschädigung unbemerkt in das Erdreich oder in Bauteile gelangen kann.

Eine solche unbemerkte Leckage muss unbedingt vermieden werden, da Heizöl erhebliche Schäden an Boden, Grundwasser und Gebäudesubstanz verursachen kann.

Was ist mit alten einwandigen Füllrohren?

Hier muss zwischen verschiedenen Einbausituationen und dem jeweiligen Bestandsschutz unterschieden werden.

Insbesondere bei im Erdreich verlegten alten einwandigen Füllleitungen kann eine Erneuerung erforderlich sein. Bei im Mauerwerk verlegten Leitungen können dagegen andere rechtliche und technische Rahmenbedingungen gelten.

Bei einer neu errichteten Heizöllageranlage oder bei einer wesentlichen Änderung einer bestehenden Anlage sind grundsätzlich die aktuell geltenden Anforderungen zu berücksichtigen. Dabei kann auch der Austausch eines vorhandenen einwandigen Füllrohres gegen ein doppelwandiges System erforderlich werden.

Warum lohnt sich die Modernisierung?

Ein doppelwandiges Füllrohr bietet gegenüber einer alten einwandigen Ausführung einen
zusätzlichen Sicherheitsvorteil:

• bessere Absicherung gegen unbemerkte Leckagen,

• zusätzlicher Schutz des Gebäudes und des Erdreichs,

• bessere Erkennbarkeit von Schäden,

• geringeres Risiko einer Umweltverunreinigung,

• moderne und langfristig zukunftssichere Ausführung,

• sinnvoll insbesondere im Zuge einer ohnehin geplanten Tankmodernisierung.

Wir empfehlen daher, bei älteren Heizöllageranlagen nicht nur den Tank selbst zu betrachten, sondern die gesamte Tankanlage einschließlich Füllleitung, Entlüftungsleitung, Armaturen und Sicherheitseinrichtungen überprüfen zu lassen.

Wichtig: Ob ein vorhandenes Füllrohr ausgetauscht werden muss, Bestandsschutz genießt oder aufgrund einer Änderung der Anlage angepasst werden muss, sollte immer anhand der konkreten Einbausituation und der aktuell geltenden Vorschriften beurteilt werden.

Grundsätzlich können bestimmte ehemalige Heizöllagertanks – beispielsweise geeignete StahlErdtanks – nach entsprechender Prüfung und fachgerechter Umrüstung für die Speicherung von Regenwasser genutzt werden. Kunststoff-Batterietanks sind hierfür in der Regel nicht geeignet.

Ob ein vorhandener Heizöltank tatsächlich für die zukünftige Nutzung als Regenwasserbehälter geeignet ist, hängt unter anderem von der Bauart, dem Zustand des Tanks, der bisherigen Nutzung und der geplanten Verwendung des Regenwassers ab.

Wir empfehlen, diese Möglichkeit bereits im Rahmen der Heizöltankstilllegung prüfen zu lassen.

Warum reicht eine gründliche Reinigung des alten Heizöltanks nicht aus?

Ein ehemaliger Heizöltank wurde über viele Jahre zur Lagerung von Heizöl verwendet. Auch nach einer fachgerechten Reinigung können sich in kleinsten Fugen, Ritzen, Poren, Schweißnähten oder schwer zugänglichen Bereichen noch geringe Rückstände befinden.

Insbesondere bei älteren Tanks lässt sich nicht mit absoluter Sicherheit ausschließen, dass sich nach der Reinigung später noch geringe Mengen von Heizölrückständen lösen.

Wird anschließend Regenwasser direkt in den ehemaligen Heizöltank eingeleitet, besteht daher das Risiko, dass dieses Wasser durch verbliebene Heizölrückstände beeinträchtigt wird.

Das ist insbesondere dann problematisch, wenn das Regenwasser später beispielsweise zur Gartenbewässerung, für die Toilettenspülung oder für andere Zwecke verwendet werden soll.

Warum empfehlen wir eine neue Kunststofftank-Innenhülle?

Eine Möglichkeit besteht darin, den geeigneten ehemaligen Heizöltank mit einer neuen, für die Regenwassernutzung geeigneten Kunststofftank-Innenhülle auszustatten.

Die neue Innenhülle bildet dabei eine zusätzliche Trennung zwischen dem ehemaligen Heizöltank und dem künftig gespeicherten Regenwasser.

Der alte Tank übernimmt dabei weiterhin die Funktion des äußeren Behälters. Die neue Innenhülle stellt den eigentlichen Speicherraum für das Regenwasser dar.

Je nach System kann die Innenhülle außerdem durch ein geeignetes Leckanzeigesystem überwacht werden. Dadurch lässt sich eine mögliche Undichtigkeit der Rückhalteeinrichtung frühzeitig erkennen.

Welche Vorteile bietet der Umbau?

Durch die Umrüstung kann ein vorhandener Tank unter bestimmten Voraussetzungen weiter genutzt werden, anstatt ihn vollständig auszubauen und zu entsorgen.

Mögliche Vorteile sind:

• vorhandenes Tankvolumen kann weiter genutzt werden,

• kein vollständiger Ausbau des Erdtanks erforderlich,

• geringerer Eingriff in Außenanlagen und Grundstück,

• vorhandener unterirdischer Speicherraum bleibt erhalten,

• zusätzliche Trennung zwischen ehemaligem Heizöltank und Regenwasser,

• Überwachung der neuen Innenhülle kann je nach System möglich sein,

• sinnvolle Weiterverwendung eines ansonsten nicht mehr benötigten Heizöltanks.

Was passiert mit der alten Heizöl-Innenhülle?

Wenn der bisherige Tank bereits mit einer Kunststoff-Innenhülle für Heizöl ausgestattet war, ist diese Innenhülle für die anschließende Regenwassernutzung nicht automatisch geeignet.

Auch die bisherige Innenhülle wurde über Jahre mit Heizöl in Kontakt gebracht. Deshalb empfehlen wir, für die neue Nutzung eine neue, für den vorgesehenen Verwendungszweck geeignete Innenhülle einzubauen.

Damit wird das Regenwasser nicht unmittelbar mit den zuvor zur Heizöllagerung verwendeten Oberflächen in Kontakt gebracht.

Ist das Regenwasser danach automatisch Trinkwasser?

Nein.

Die Nutzung als Regenwasserspeicher bedeutet nicht, dass das gespeicherte Wasser Trinkwasserqualität besitzt oder als Trinkwasser verwendet werden darf.

Die Qualität des Regenwassers hängt unter anderem von der Dachfläche, der Dachbeschaffenheit, der Regenwasserführung, der Filterung, der Reinigung und der Lagerung ab.

Eine solche Anlage ist daher grundsätzlich als Regenwassernutzungsanlage zu betrachten. Für die Nutzung des Wassers gelten je nach Verwendungszweck entsprechende hygienische und technische Anforderungen.

Für Anwendungen wie Gartenbewässerung oder – sofern die technischen und rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind – Toilettenspülung kann eine solche Lösung interessant sein.

Unser Tipp: Heizöltank nicht vorschnell verfüllen oder ausbauen

Wenn ein alter Erdtank stillgelegt werden soll und auf dem Grundstück weiterhin Bedarf an Regenwasserspeicherung besteht, sollte vor der endgültigen Entsorgung geprüft werden, ob eine Umrüstung technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Wir können den vorhandenen Tank zunächst beurteilen und gemeinsam mit Ihnen prüfen, ob eine Nutzung als Regenwasserspeicher mit einer geeigneten neuen Kunststofftank-Innenhülle infrage kommt.

So kann aus einem nicht mehr benötigten Heizöltank unter geeigneten Voraussetzungen ein weiterhin nutzbarer unterirdischer Regenwasserspeicher werden.

Kann jeder alte Heizöltank zum Regenwasserspeicher umgebaut werden?

Nein, nicht jeder alte Heizöltank eignet sich automatisch für eine Umrüstung zum Regenwasserspeicher.

Ob ein vorhandener Heizöltank weiter als Wasserbehälter genutzt werden kann, muss zunächst anhand der Tankbauart, des Zustands, der bisherigen Nutzung, der Einbausituation und des geplanten Verwendungszwecks geprüft werden.

Insbesondere bei älteren Erdtanks kann eine Umrüstung eine interessante Alternative zur vollständigen Entsorgung sein. Bei Kunststoff-Batterietanks ist eine solche Umnutzung dagegen in der Regel nicht die von uns empfohlene Lösung.

Was prüfen wir vor einer Umrüstung?

Vor der Umrüstung sollte unter anderem geprüft werden:

• Aus welchem Material besteht der Tank?

• Welche Tankbauart liegt vor?

• Wie alt ist der Tank?

• In welchem Zustand befinden sich Tank und Tankwände?

• Wurde der Tank bisher ausschließlich zur Heizöllagerung verwendet?



Ist der Tank noch ausreichend stabil und dauerhaft für die weitere Nutzung geeignet?

• Wie wurde der Tank bisher überwacht?

• Welche Art von Regenwasser soll künftig gespeichert werden?

• Für welche Zwecke soll das Regenwasser verwendet werden?

• Ist eine geeignete Innenhülle für die geplante Nutzung verfügbar?

• Wie kann die Befüllung, Entnahme und Entlüftung technisch umgesetzt werden?

Erst wenn diese Fragen geklärt sind, lässt sich beurteilen, ob eine Umrüstung technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Warum ist die bisherige Nutzung als Heizöltank wichtig?

Ein ehemaliger Heizöltank hat über viele Jahre Heizöl gelagert. Selbst bei einer fachgerechten Reinigung kann nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden, dass sich in kleinsten Fugen, Ritzen, Poren, Schweißnähten oder anderen schwer zugänglichen Bereichen noch Rückstände befinden.

Deshalb sollte ein ehemaliger Heizöltank nicht einfach gereinigt und anschließend ohne weitere Maßnahmen als Regenwasserspeicher verwendet werden.

Eine geeignete neue Kunststofftank-Innenhülle kann hier eine zusätzliche Trennung zwischen dem ehemaligen Heizöltank und dem künftig gespeicherten Regenwasser schaffen.

Welche Vorteile kann die Umrüstung eines geeigneten Erdtanks haben?

Wenn ein vorhandener Tank technisch geeignet ist, kann seine Weiterverwendung verschiedene
Vorteile bieten:

• Das vorhandene Tankvolumen bleibt erhalten.

• Der aufwendige Ausbau eines unterirdischen Tanks kann unter Umständen vermieden werden.

• Außenanlagen, Grundstück und gegebenenfalls vorhandene Wege müssen nicht vollständig geöffnet werden.

• Der vorhandene unterirdische Speicherraum wird sinnvoll weitergenutzt.

• Eine geeignete neue Innenhülle kann die früher zur Heizöllagerung verwendeten Tankoberflächen vom Regenwasser trennen.

• Je nach gewähltem System kann eine Überwachung der Innenhülle möglich sein.

• Aus einem nicht mehr benötigten Heizöltank kann ein zusätzlicher Regenwasserspeicher entstehen.

Wann ist eine Umrüstung eher nicht sinnvoll?

Eine Umrüstung kann beispielsweise dann nicht sinnvoll sein, wenn der vorhandene Tank erhebliche Schäden aufweist, die Tankkonstruktion für die geplante Nutzung nicht geeignet ist oder sich eine technisch geeignete Innenhülle nicht sinnvoll installieren lässt.

Auch die Kosten sollten berücksichtigt werden. Nicht in jedem Fall ist die Umrüstung wirtschaftlicher als der Ausbau und die Neuinstallation eines modernen Regenwasserspeichers.

Deshalb betrachten wir nicht nur den Tank selbst, sondern die gesamte Situation.

Was passiert mit der alten Tanktechnik?

Bei der Umrüstung eines ehemaligen Heizöltanks müssen die nicht mehr benötigten Komponenten der Heizöllageranlage fachgerecht stillgelegt und – soweit erforderlich – demontiert werden.

Dazu können beispielsweise gehören:

• Heizölleitungen,

• Füllleitungen,

• Entlüftungsleitungen,

• Tankarmaturen,

• Grenzwertgeber,

• Leckanzeigetechnik und

• weitere nicht mehr benötigte Komponenten.

Welche Bauteile entfernt, angepasst oder weiterverwendet werden können, hängt von der konkreten Anlage und der geplanten Regenwassernutzung ab.

Unser Tipp

Wenn Sie einen alten Heizöltank stilllegen möchten, sollten Sie ihn nicht vorschnell ausbauen und entsorgen lassen, wenn auf Ihrem Grundstück gleichzeitig ein Regenwasserspeicher benötigt wird.

Lassen Sie zunächst prüfen, ob der vorhandene Tank für eine Umrüstung geeignet ist.

Unter geeigneten Voraussetzungen kann die Umrüstung eine interessante Möglichkeit sein, vorhandenen unterirdischen Tankraum weiter zu nutzen und gleichzeitig zusätzlichen Speicher für Regenwasser zu schaffen.

Wir prüfen gerne, ob eine solche Lösung bei Ihrer Tankanlage technisch und wirtschaftlich sinnvoll umgesetzt werden kann.

Neue schwimmende Heizölentnahmearmaturen entnehmen das Heizöl nicht mehr vom Tankboden, sondern knapp unterhalb der Oberfläche. Herkömmliche Heizölentnahmearmaturen saugen das Heizöl hingegen vom Boden des Tanks ab – genau dort, wo sich im Laufe der Zeit Ablagerungen und Ölschlamm sammeln können. Die schwimmende Entnahme folgt, wie der Name bereits vermuten lässt, dem Heizölspiegel. Sie schwimmt an der Oberfläche und entnimmt das Heizöl aus dem oberen, in der Regel saubereren Bereich des Tanks. Dadurch wird vermieden, dass sich am Tankboden abgesetzte Verunreinigungen und Ölschlamm erneut in den Heizölkreislauf gelangen. Aus unserer Sicht ist der Einbau einer schwimmenden Entnahme daher häufig die zielführendere Maßnahme als eine aufwendige Reinigung bzw. Spülung der Batterietanks. Statt den gesamten Tank zu reinigen, wird die Entnahmetechnik so angepasst, dass die vorhandenen Ablagerungen am Tankboden möglichst nicht mehr angesaugt werden. Damit lässt sich nicht nur der Reinigungsaufwand reduzieren, sondern auch das Risiko minimieren, dass Ablagerungen in die Heizungsanlage gelangen und dort zu Störungen führen.