Die Preise bei den Batterietankspülungen gelten nur für die ersten beiden Tanks. Jeder weitere Tank also Tank 3,4,5,6 usw. werden mit jeweils 50€ Brutto extra berechnet.
Alle Preise sind inkl. 19% MwSt.
Eine Tankreinigung empfehlen wir alle zehn Jahre durchführen zu lassen, weil diese dem Werterhalt der Tankanlage dient. Bei der Reinigung wird der Schlamm, in dem sich häufig Rost verursachendes Wasser befindet, aufgenommen und entsorgt. Wasser, Rost und sandartige Ölschlämme sind der größte Feind Ihrer Tankanlage.
Die Preise gelten für Heizöl Tanks, Batterietanks, Erdtanks, kellergeschweißte oder vor Ort geschweißte Stahltanks. Unabhängig ob mit oder ohne Innenhülle.
Effizientes Heizen ohne Störung
Kennen Sie das? Der Öltank ist gut gefüllt, die Anlage frisch gewartet – und plötzlich geht die Ölheizung auf Störung. Ein möglicher Grund ist, dass Ablagerungen aus dem Heizöltank den Filter verstopfen. Das kann durchaus vorkommen, denn Heizöl ist ein Naturprodukt, das im Laufe der Zeit altert. Die dabei entstehenden Ablagerungen sinken auf den Boden der Tankanlage.
„Ob solche Alterungsprodukte entstehen, ist stark von den individuellen Gegebenheiten vor Ort abhängig. UV-Strahlung, Sauerstoffeintrag und vor allem auch die Lagertemperatur beschleunigen den Prozess“, erklärt Jörg Franke, Sachverständiger für Heizölverbraucheranlagen.
Ein Filter in der Ölleitung zwischen Tank und Heizgerät verhindert, dass Teile dieser sogenannten Bodenphase in den Brenner gelangen. „Wenn der Filter mehrmals hintereinander verstopft, kann eine Tankreinigung für Abhilfe sorgen. Auch der jährliche Heizölverbrauch und das Tankverhalten haben Einfluss auf die Notwendigkeit einer Tankreinigung“, betont Franke.
Ein Tankschutz-Fachbetrieb erledigt eine Tankreinigung innerhalb weniger Stunden. Sie ist zu jeder Jahreszeit möglich, da die Ölheizung über ein Provisorium weiterhin mit Heizöl versorgt werden kann. Die Tankreinigungs-Profis können auch größere Mengen aus dem Tank abpumpen und in ihrem Wagen oder einem Spezialbehälter zwischenlagern. Experte Franke rät aber dazu, die Tankreinigung dann durchführen zu lassen, wenn der Vorrat möglichst weit aufgebraucht ist und die Restmenge entsorgt werden kann. Nur dann sei wirklich sichergestellt, dass keine Alterungsprodukte in den Tank zurückgefüllt werden.
Wenn der Tank leer gepumpt ist, wird er belüftet. Dann entfernen und entsorgen die Tankreiniger die Bodenphase. Bei standortgefertigten Tanks steigt der Monteur hierzu in den Tank. Batterietankanlagen werden demontiert und die einzelnen Tanks ausgespült. Franke empfiehlt: „Eine Tankreinigung ist eine gute Gelegenheit, einzelne Bauteile des Tanks auf den neuesten Stand zu bringen – etwa den alten Grenzwertgeber gegen ein Modell neuer Bauart auszutauschen oder auf das heute bei Neuanlagen vorgeschriebene Einstrangsystem umzustellen.“ Sollten während der Tankreinigung kleinere Schäden festgestellt werden, lassen sich diese häufig sofort beheben. Abschließend wird zwischengelagertes Öl gefiltert, zurückgefüllt und die Heizung wieder an den Tank angeschlossen.
Mehr Informationen zur Heizöllagerung: https://www.zukunftsheizen.de/heizoeltank.html
Eine Reinigung beziehungsweise Spülung von Kunststoff-Batterietanks klingt zunächst nach einer sinnvollen Möglichkeit, um Ablagerungen und Verschmutzungen aus einer älteren Heizöllageranlage zu entfernen. In der Praxis ist das Ergebnis einer solchen Spülung jedoch nur eingeschränkt vorhersehbar.
Deshalb möchten wir hier transparent erklären, was bei einer Batterietankspülung tatsächlich möglich ist und warum wir diese Maßnahme nicht mit einem bestimmten Reinigungsergebnis garantieren können.
Wie funktioniert die Spülung von Kunststoff-Batterietanks?
Bei der von uns angebotenen Batterietankspülung wird zunächst das noch vorhandene, gute Heizöl aus der Tankanlage abgepumpt und in dafür vorgesehene Lagerbehälter auf unserem Fahrzeug zwischengelagert.
Anschließend verbleibt eine kleinere Menge Heizöl in der Batterietankanlage. Dieses Heizöl wird mithilfe unserer Pumpe von einem Tank zum nächsten gepumpt und dabei mehrfach durch die Anlage bewegt.
Durch den Druck und die Bewegung des Heizöls können sich Ablagerungen an den Tankwänden und am Tankboden teilweise lösen. Auch dickere oder festere Ablagerungen können dabei teilweise wieder verflüssigt werden, sodass sie anschließend besser abgesaugt werden können.
Das Verfahren kann zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen. Allerdings können wir nicht garantieren, dass sämtliche Ablagerungen und Verschmutzungen vollständig entfernt werden.
Warum können wir kein bestimmtes Reinigungsergebnis garantieren?
Kunststoff-Batterietanks sind häufig mehrere Jahrzehnte alt. Während dieser langen Betriebszeit können sich am Tankboden und an den Tankwänden Ablagerungen bilden.
Wie stark diese Ablagerungen sind und wie fest sie an den Oberflächen haften, lässt sich vor Beginn der Arbeiten häufig nicht zuverlässig beurteilen.
In der Praxis haben wir bereits erlebt, dass sich Verschmutzungen durch die Spülung nicht vollständig lösen ließen. Insbesondere fest haftende oder ältere Ablagerungen können trotz intensiver Spülung teilweise am Tankboden oder an den Tankwänden zurückbleiben.
Deshalb möchten wir unseren Kunden hier keine Reinigung versprechen, deren Ergebnis wir technisch nicht sicher garantieren können.
Bei einer Batterietankspülung garantieren wir daher kein bestimmtes oder messbares Reinigungsergebnis.
Wir halten diese offene Kommunikation für wichtig, damit unsere Kunden bereits vor der Beauftragung wissen, was eine solche Maßnahme leisten kann – und was nicht.
Nicht jede Störung wird durch verschmutztes Heizöl verursacht
Ein weiterer wichtiger Punkt wird bei einer Tankspülung häufig übersehen:
Nicht jede Störung der Heizungsanlage ist auf Verschmutzungen im Tank zurückzuführen.
Wenn beispielsweise die Heizungsanlage wiederholt auf Störung geht, die Heizölversorgung unzuverlässig ist oder sich innerhalb einer Batterietankanlage ungleichmäßige Füllstände bilden, sollte zunächst die tatsächliche Ursache untersucht werden.
Mögliche Ursachen können beispielsweise sein:
• alte oder verstopfte Heizölentnahmearmaturen,
• poröse oder undichte Schläuche,
• Verschmutzte Filter,
• Probleme an der Saugleitung,
• ein veraltetes Zweistrangfiltersystem,
• technische Probleme am Brenner,
• oder tatsächlich Verschmutzungen beziehungsweise Ablagerungen im Tank.
Eine Tankspülung kann deshalb möglicherweise die falsche Maßnahme sein, wenn die eigentliche Ursache der Störung an einer alten Armatur oder einer anderen technischen Komponente liegt.
Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Betreiber Geld für eine Tankreinigung ausgibt, obwohl die eigentliche Ursache des Problems dadurch gar nicht beseitigt wird.
Aus unserer Sicht sollte deshalb nicht einfach nur „der Tank gereinigt“ werden. Sinnvoller ist es, die gesamte Heizöllageranlage und die Heizölversorgung zu betrachten und die wahrscheinliche Ursache der Störung zu ermitteln.
Die eigentliche Schwachstelle ist häufig nicht der Tank selbst
Bei älteren Kunststoff-Batterietankanlagen sollte außerdem berücksichtigt werden, dass nicht nur die Tanks altern.
In der Regel sind auch die Heizölentnahmearmaturen, Schläuche, Dichtungen und Verbindungen genauso alt wie die Batterietanks selbst.
Nach mehreren Jahrzehnten können auch diese Bauteile durch Alterung, Versprödung und Porosität beeinträchtigt sein.
Dadurch können verschiedene Probleme entstehen.
Undichte Heizölentnahmearmaturen
Werden alte Heizölentnahmearmaturen oder deren Schläuche undicht, kann Heizöl austreten.
Je nach Art und Position der Undichtigkeit kann dies außerdem dazu führen, dass die Heizungsanlage nicht mehr zuverlässig mit Heizöl versorgt wird und auf Störung geht.
Verstopfte Heizölentnahmearmaturen
Alte Entnahmearmaturen können außerdem durch Ablagerungen oder Alterungsprodukte beeinträchtigt oder verstopft werden.
Das kann zu:
• einer unzureichenden Heizölversorgung des Brenners,
• Heizungsstörungen,
• ungleichmäßigen Füllständen innerhalb einer Batterietankanlage
und unter bestimmten Umständen sogar zu einer Überfüllung einzelner Tanks führen.
Besonders kritisch kann dies bei älteren Anlagen sein, die noch mit einem Zweistrangfiltersystem betrieben werden.
Warum empfehlen wir häufig den Austausch der Entnahmearmaturen?
Wenn eine ältere Batterietankanlage ohnehin geöffnet und bearbeitet werden muss, empfehlen wir häufig, zumindest die Heizölentnahmearmaturen erneuern zu lassen.
Der entscheidende Vorteil:
Bei einer Spülung ist das Ergebnis hinsichtlich der tatsächlichen Reinigung nicht zuverlässig messbar.
Beim Austausch der Heizölentnahmearmaturen erhält der Betreiber dagegen ein konkretes und
nachvollziehbares Ergebnis:
Die alten, jahrzehntealten Armaturen werden durch neue Bauteile ersetzt.
Damit werden mögliche altersbedingte Schwachstellen beseitigt und die Betriebssicherheit der Anlage kann erhöht werden.
Eine Reinigung kann also möglicherweise vorhandene Ablagerungen reduzieren – sie macht jedoch keine alten Armaturen, Schläuche und Dichtungen wieder neu.
Warum müssen die Entnahmearmaturen für eine Spülung häufig ohnehin ausgebaut werden?
Um Kunststoff-Batterietanks fachgerecht spülen und das Heizöl aus den einzelnen Tanks absaugen zu können, müssen die vorhandenen Heizölentnahmearmaturen häufig ausgebaut werden.
Gerade bei sehr alten Anlagen entsteht dadurch ein zusätzliches Risiko.
Die Armaturen sind oftmals seit mehreren Jahrzehnten eingebaut. Kunststoffteile, Dichtungen und Schläuche können durch Alterung spröde und porös geworden sein.
Beim Ausbau können solche alten Bauteile beschädigt werden oder bereits vorhandene Alterungsschäden sichtbar werden.
Aus diesem Grund können wir für alte Heizölentnahmearmaturen, die im Zuge einer Spülung ausgebaut werden müssen, keine Garantie oder Gewährleistung dafür übernehmen, dass sie anschließend wieder dauerhaft dicht und funktionsfähig eingebaut werden können.
Was ist deshalb unsere Empfehlung?
Wenn eine ältere Kunststoff-Batterietankanlage aufgrund von Ablagerungen oder wiederkehrenden Störungen Probleme bereitet, sollte nicht automatisch nur eine Tankspülung als Lösung betrachtet werden.
Wir empfehlen, zunächst die gesamte Anlage zu betrachten:
• Wie alt sind die Kunststoff-Batterietanks?
• In welchem Zustand befinden sich die Tanks?
• Wie sehen die Heizölentnahmearmaturen und Schläuche aus?
• Gibt es ungleichmäßige Füllstände?
• Wird die Anlage noch mit einem Zweistrangfiltersystem betrieben?
• Gibt es bereits Geruchsbelästigungen oder andere Auffälligkeiten?
• Ist der Zustand des Auffangraums noch ausreichend?
• Gibt es weitere altersbedingte Schwachstellen?
• Liegt die Ursache der Störung tatsächlich im Tank oder möglicherweise an einer anderen
Komponente der Heizölversorgung?
Je nach Zustand der Anlage kann der Austausch der Heizölentnahmearmaturen daher sinnvoller sein als eine reine Tankspülung.
Fazit
Eine Batterietankspülung kann vorhandene Ablagerungen teilweise lösen und entfernen. Sie ist jedoch keine Garantie dafür, dass ein mehrere Jahrzehnte alter Kunststoff-Batterietank anschließend vollständig sauber ist.
Vor allem sollte eine Spülung nicht mit einer technischen Erneuerung der Anlage verwechselt werden. Alte Entnahmearmaturen, Schläuche, Dichtungen und andere Bauteile werden durch eine Spülung nicht jünger.
Wenn eine Heizungsanlage bereits Störungen zeigt oder die Heizölversorgung Probleme bereitet, sollte deshalb zunächst die Ursache ermittelt werden. Eine Tankspülung ist nicht automatisch die richtige Lösung.
Wir empfehlen unseren Kunden daher eine ehrliche und technisch nachvollziehbare
Vorgehensweise:
Wenn eine ältere Batterietankanlage ohnehin bearbeitet werden muss, ist der Austausch der alten Heizölentnahmearmaturen häufig die sinnvollere Investition als eine reine Reinigung.
Damit erhält der Betreiber ein konkretes Ergebnis, reduziert altersbedingte Schwachstellen und erhöht die Betriebssicherheit seiner Heizöllageranlage.
Wir möchten lieber offen darauf hinweisen, dass wir bei einer Batterietankspülung kein bestimmtes Reinigungsergebnis garantieren können, als dem Kunden eine vermeintlich perfekte Reinigung zu versprechen, die sich in der Praxis nicht immer erreichen lässt.
Warum ist der Einbau von schwimmenden Entnahmen bei Batterietanks zielführender als deren
Reinigung?
Weil neue schwimmende Heizölentnahmearmaturen das Heizöl von oben absaugen, die alten Heizölentnahmearmaturen Heizöl vom Tankboden absaugen, wo sich der Dreck absetzt, der Ölschlamm eben. Die neuen, wie der Name schon sagt, schwimmen an der Oberfläche mit einer Art Pose wie beim Angeln und saugen das Heizöl von oben ab, wo in der Regel nur das saubere, gute Heizöl sein sollte. Damit spart man sich in unseren Augen die sowieso zweifelhafte Batterietankspülung.
Neue schwimmende Heizölentnahmearmaturen entnehmen das Heizöl nicht mehr vom Tankboden, sondern knapp unterhalb der Oberfläche. Herkömmliche Heizölentnahmearmaturen saugen das Heizöl hingegen vom Boden des Tanks ab – genau dort, wo sich im Laufe der Zeit Ablagerungen und Ölschlamm sammeln können. Die schwimmende Entnahme folgt, wie der Name bereits vermuten lässt, dem Heizölspiegel. Sie schwimmt an der Oberfläche und entnimmt das Heizöl aus dem oberen, in der Regel saubereren Bereich des Tanks. Dadurch wird vermieden, dass sich am Tankboden abgesetzte Verunreinigungen und Ölschlamm erneut in den Heizölkreislauf gelangen. Aus unserer Sicht ist der Einbau einer schwimmenden Entnahme daher häufig die zielführendere Maßnahme als eine aufwendige Reinigung bzw. Spülung der Batterietanks. Statt den gesamten Tank zu reinigen, wird die Entnahmetechnik so angepasst, dass die vorhandenen Ablagerungen am Tankboden möglichst nicht mehr angesaugt werden. Damit lässt sich nicht nur der Reinigungsaufwand reduzieren, sondern auch das Risiko minimieren, dass Ablagerungen in die Heizungsanlage gelangen und dort zu Störungen führen.

Hier die wichtigsten Antworten.
Was Hauseigentümer jetzt wissen sollten Neue Heizung spart Energie und CO2 Sie heizen mit Öl und denken über eine Heizungsmodernisierung nach? Und Sie sind durch die Diskussion über Verbot, CO2-Steuer, Klimaschutzgesetz & Co. verunsichert, welches Heizsystem das Richtige für Sie ist? Das geht vielen so. Dabei zeigt sich: Eine moderne Öl-Brennwertheizung ist eine sinnvolle Lösung auf dem Weg zu mehr Klimaschutz – und Fördergelder gibt es bis Ende des Jahres auch dafür. Als Faustregel gilt: Ist die Heizung 20 Jahre oder älter, ist es sinnvoll, sie gegen ein jüngeres Exemplar auszutauschen. Und das macht auch durchaus Sinn, wenn Sie über eine neue Öl-Brennwertheizung nachdenken. Wer auf moderne Brennwerttechnik setzt, senkt damit seinen Energieverbrauch – und somit auch den CO2-Ausstoß um bis zu 30 Prozent.
Steht eine veraltete Ölheizung im Keller, ist eine Modernisierung mit Öl-Brennwerttechnik im Vergleich zu anderen Heizsystemen zumeist die kostengünstigste Alternative. Und trotz anderslautender Berichte, dürfen bestehende Öl-Brennwertheizungen auch nach 2025 weiter genutzt werden. Sie dürfen auch ab 2026 erneuert werden, wenn eine erneuerbare Energie wie eine Solaranlage eingekoppelt wird. Brennwerttechnik: Zukunftssicher mit klimaneutraler Perspektive Mit der Umstellung auf Brennwerttechnik machen Sie einen ersten großen Schritt für mehr Klimaschutz. Zusätzlich können erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Biomasse die Heizung ergänzen. Eine klimaneutrale Perspektive haben Öl-Brennwertheizungen mit dem künftigen Einsatz von regenerativen Energieträgern, wie fortschrittlichen Biobrennstoffen oder E-Fuels. Weitere Infos zur Heizungsmodernisierung und Förderprogrammen gibt es auf
Weitere Infos zur Heizungsmodernisierung und Förderprogrammen gibt es auf www.zukunftsheizen.de