Einstrangsystem

Holzhauser Str. 57, 13509 Berlin

030 / 434 68 35

Einstrangsystem bei Heizöl-Anlage einbauen

Wer eine Heizöl-Tankanlage neu errichten will oder bei einer alten Anlage wesentliche Veränderungen plant, muss ein Einstrangsystem installieren lassen. Das schreiben die Technischen Regeln für wassergefährdende Stoffe (TRwS) vor.

 

Im Gegensatz zum Zweistrangsystem, erkennbar an zwei separaten Leitungen, führt bei dem Einstrangsystem nur eine Leitung vom Öltank zum Vorfilter, erklärt das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO). Die Experten nennen drei Vorteile, die sich dadurch ergeben:

 

Erstens: Das Heizöl bleibt frisch. Denn beim Einstrangsystem gibt es eine Saugleitung, die nur so viel Öl entnimmt, wie am Brenner tatsächlich gebraucht wird. Die Anlage muss das Öl also nicht ständig zwischen Tank und Brenner hin und her pumpen. Bei Zweistrangsystemen hingegen passiert dies laut IWO 30 Mal und mehr pro Jahr. Dadurch bilden sich Sedimente, und das Öl altert schneller.

 

Zweitens: Lecks in der Ölleitung fallen schneller auf. Sie kommen zwar selten vor, können aber mitunter kostspielig sein. Bei der Saugleitung des Einstrangsystems tritt jedoch kein Öl aus. Das Leck fällt auf, da es in so einem Fall in der Anlage zu einer Betriebsstörung kommt.

 

Drittens: Der Heizölfilter wird weniger beansprucht. Das Öl wird im Vergleich zum Zweistrangsystem weniger umgepumpt. Denn es gibt keinen Rücklauf über die zweite Leitung. Der Filter wird also mit weniger Heizöl durchsetzt. Die Folge: Eine längere Lebensdauer des Filters.


Quelle: Süddeutsche Zeitung


Ölheizungsverbot?

Hier die wichtigsten Antworten. 

www.zukunftsheizen.de  

Mehr erfahren

Ölheizung

Was Hauseigentümer jetzt wissen sollten Neue Heizung spart Energie und CO2 Sie heizen mit Öl und denken über eine Heizungsmodernisierung nach? Und Sie sind durch die Diskussion über Verbot, CO2-Steuer, Klimaschutzgesetz & Co. verunsichert, welches Heizsystem das Richtige für Sie ist? Das geht vielen so. Dabei zeigt sich: Eine moderne Öl-Brennwertheizung ist eine sinnvolle Lösung auf dem Weg zu mehr Klimaschutz – und Fördergelder gibt es bis Ende des Jahres auch dafür. Als Faustregel gilt: Ist die Heizung 20 Jahre oder älter, ist es sinnvoll, sie gegen ein jüngeres Exemplar auszutauschen. Und das macht auch durchaus Sinn, wenn Sie über eine neue Öl-Brennwertheizung nachdenken. Wer auf moderne Brennwerttechnik setzt, senkt damit seinen Energieverbrauch – und somit auch den CO2-Ausstoß um bis zu 30 Prozent. 


Steht eine veraltete Ölheizung im Keller, ist eine Modernisierung mit Öl-Brennwerttechnik im Vergleich zu anderen Heizsystemen zumeist die kostengünstigste Alternative. Und trotz anderslautender Berichte, dürfen bestehende Öl-Brennwertheizungen auch nach 2025 weiter genutzt werden. Sie dürfen auch ab 2026 erneuert werden, wenn eine erneuerbare Energie wie eine Solaranlage eingekoppelt wird. Brennwerttechnik: Zukunftssicher mit klimaneutraler Perspektive Mit der Umstellung auf Brennwerttechnik machen Sie einen ersten großen Schritt für mehr Klimaschutz. Zusätzlich können erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Biomasse die Heizung ergänzen. Eine klimaneutrale Perspektive haben Öl-Brennwertheizungen mit dem künftigen Einsatz von regenerativen Energieträgern, wie fortschrittlichen Biobrennstoffen oder E-Fuels. Weitere Infos zur Heizungsmodernisierung und Förderprogrammen gibt es auf


Weitere Infos zur Heizungsmodernisierung und Förderprogrammen gibt es auf www.zukunftsheizen.de